Manchmal muss es einfach sein

Eine Tour mit dem Rad durch das Lausitzer SeenlandEinige Wolken und starker Wind konnten mich gestern nicht davon abhalten, den Vormittag zu nutzen, um mit dem Rad das Lausitzer Seenland unsicher zu machen. Mitte Juli werden in meiner Heimatstadt mehrere Laufdisziplinen im Rahmen des Lausitzer Senlands 100 gestartet, darunter ein Marathon. So habe ich mich dazu entschieden, die Marathonstrecke abzufahren und einige Fotos zu machen. Gestartet wird der ganze Spaß am neugebauten Senftenberger Stadthafen.

Schon auf den ersten Radmetern war klar, die Touristenzeit ist wieder in unserer Region angebrochen. Viele Radfahrer, Familien, Skater und Spaziergänger waren unterwegs. Strecken, auf denen ich im Winter stundenlang allein gelaufen bin, sind jetzt mit sehr vielen Menschen bevölkert. Zugegebenermaßen, es gibt hier viel zu entdecken, wenn einen die Entdeckerlust gepackt hat, und das scheint bei den meisten Urlaubern so zu sein. Meine Tour führte genau auf der Marathonstrecke vom Juli entlang, also erst knapp 5 km am Senftenberger See und dann in Richtung Sedlitzer See. Gefühlt gab es auf der gesamten Strecke nur Gegenwind. Ich hatte ordentlich zu trampeln, um auf Tempo zu kommen. Aber es hat riesig Spaß gemacht, und in Gedanken war ich auch schon beim Marathon im Juli. Was wird die Läufer erwarten?

Früher ein Tagebau, jetzt ein See

Sedlitzer See

Das größte Abenteuer für alle Läufer wird sicherlich das Wetter, denn bei starkem Wind kann es richtig anstrengend werden. Schutz ist kaum vorhanden, und der Wind hat viele Möglichkeiten, um seine Kraft zu zeigen. Diese durfte ich auf der gesamten Tour spüren. Weiterhin könnte es eine Hitzeschlacht werden, auch wenn der Marathon erst um 17 Uhr gestartet wird. Viel Schatten bietet die Strecke nämlich auch nicht. Dafür bekommen die Läufer aber viel Wasser und neu entstehende Naturidylle zu sehen. Dazu gehören neben dem Senftenberger See auch der Geierswalder See, der Partwitzer See und der Sedlitzer See, der knapp zur Hälfte umrundet wird. Nach 21,0975 km gibt es die Wende, und es geht auf der gleichen Strecke zurück. Mit dem MTB war ich natürlich schneller, als es das Läuferfeld im Juli sein wird.

Laufen lassen

Nach der Tour mit dem Rad war ich so richtig heiß auf noch mehr Sport, und die Entscheidung war schnell getroffen, dass am Abend noch ein wenig gelaufen wird. Abends hatten sich die Wolken verzogen, es war immer noch windig, und die Sonne wärmte kräftig. So ging es locker in einem 5:45 min/km Schnitt los. Mein Ziel war, eine kleine Runde zu laufen. Aber irgendwie war schnell die Lust auf mehr vorhanden. Erst durch den urigen Niemtscher Park gelaufen, schon jetzt kann man dort keinen Himmel mehr sehen, so hoch und eng verwachsen sind die Bäume, danach ein Stück am Senftenberger See entlang und weiter einige Dörfer unsicher gemacht. Mittlerweile pegelte sich das Lauftempo auf lockere 5:30 min/km ein. Es lief einfach, ich nahm intensiv den Geruch der Felder und Wälder wahr. Nach 15 Kilometern war alles vorbei, und ich konnte mir ein Grinsen nicht verkneifen. Damit habe ich einen tollen Sporttag mit zwei Trainigseinheiten abgeschlossen. Ich denke, dies war sicherlich nicht der letzte Doppledecker in diesem Jahr.


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Mein Name ist Heiko Wache und ich bin 45 Jahre alt. Ich bin zertifizierter Laufcoach, Personal Trainer und Fitnesstrainer-B. Mein beruflicher Weg gilt dem Sport als Personal Trainer mit dem Spezialgebiet Lauftraining. Weitere Informationen zu meinem Personal Training, der Online-Trainingsbetreuung und zum Laufen und der Fitness im Allgemeinen können sehr gern erfragt werden. Ihr findet mich natürlich auch auf: Facebook, Twitter und Google+.

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