Schritt für Schritt

Schilf am Senftenberger See
Die Sonne lacht, der Himmel strahlt im schönsten Blau, und nur wenige Wolken stören diesen Anblick. Da kommen nach Tagen des trüben Wetters sommerliche Gefühle auf. Endlich wieder die luftigen Laufsachen anziehen und einfach über die Laufstrecke schweben. Die Bloggerin Margitta hat auf ihrem Blog dazu einige schöne und passende Worte von Gerhard Hauptmann veröffentlicht. Sich endlich wieder frei fühlen und dem Laufen hingeben. Manchmal brauchen Körper und Geist solche Tage, um etwas ganz Besonderes zu erleben. Leider sehen dies nicht alle Mitmenschen so, aber davon sollten wir uns nicht beeindrucken lassen.

Der erste Kilometer meines Lauftrainings diente dafür, langsam einzurollen. Dazu gehörte das Laufen von einigen Metern an einer Landstraße. Ein kurzes Hupen von einem Auto schreckte mich auf, und einige Jugendliche amüsierten sich darüber und brüllten irgendwas aus dem Auto. Ich nahm es einfach hin. Quatsch, zurück. Ich nahm es nicht hin, heute nicht, heute war ich mal Rebell und fühlte mich einige Jahre zurück, als ich noch nicht die Ruhe der heutigen Zeit hatte. So richtete ich den Mittelfinger in Richtung des Autos, aber wirklich wahrgenommen hat das wohl keiner von denen, denn sie waren ja schon fast vorbei. Egal, ich fühlte mich damit am heutigen Tag einfach besser. Endlich erreichte ich unseren heimischen Fluss, die Schwarze Elster. Das Wasser hat derzeit das eigentliche Bett verlassen und fließt mit Wucht und allerlei Dreck in Richtung Elbe. Schon erstaunlich, welche Kraft das Wasser entwickeln kann. Ich begleitete den Fluss eine Weile auf seiner Reise und beobachtete dabei Enten, die sich in den Fluten treiben haben lassen und scheinbar keine Mühe mit der beachtlichen Fließgeschwindigkeit hatten.
Mehr Wasser in der Schwarzen Elster
Kurze Zeit später ging es in den Niemtscher Park. Hier blüht alles, und die riesigen Bäume geben der Sonne keine Chance, ein angenehmer Schatten überzog meinen Körper und bot etwas Kühle. Die nächsten Kilometer gingen auf ein freies Feld, nun begann das Schweben, mit den Gedanken habe ich Ideen gesponnen, und scheinbar hatte ich eine richtig kreative Phase. Jetzt wäre ein Diktiergerät nötig gewesen, um alle Ideen zu notieren. Am Auslauf vom Senftenberger See in Richtung Schwarzer Elster sah ich einen weiteren Baum, der von Bibern niedergestreckt wurde. Irgendwie habe ich den Eindruck das hier Woche für Woche ein Baum dran glauben muss.
Mein Laufweg an der Schwarzen Elster
Nach knapp 5 Kilometern drehte ich in der Nähe einer Bahnbrücke um und lief die gesamte Strecke zurück. Da fühlte ich mich frei, die Sonnenstrahlen gaben mir Kraft, und ich hätte nur noch laufen, laufen und laufen können. Schneller als gewünscht war ich wieder in der Zivilisation. Vorbei an Jugendlichen, die mit Bierflaschen bewaffnet in Richtung Senftenberger See unterwegs waren. Ein Rentnerpaar trottete im langsamen Schritt in Richtung Altersheim. Der ältere Herr konnte sich ein schneller, schneller nicht verkneifen. Aber ich konnte es ihm verzeihen, denn sein Lächeln war nicht gespielt, und deshalb nahm ich es als Motivation und bedankte mich sogar dafür. Schritt für Schritt kam ich dem Ziel und der Gewissheit näher, wieder einen wundervollen Trainingstag erlebt zu haben.


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Mein Name ist Heiko Wache und ich bin 45 Jahre alt. Ich bin zertifizierter Laufcoach, Personal Trainer und Fitnesstrainer-B. Mein beruflicher Weg gilt dem Sport als Personal Trainer mit dem Spezialgebiet Lauftraining. Weitere Informationen zu meinem Personal Training, der Online-Trainingsbetreuung und zum Laufen und der Fitness im Allgemeinen können sehr gern erfragt werden. Ihr findet mich natürlich auch auf: Facebook, Twitter und Google+.

2 Kommentare Schreibe einen Kommentar

  1. Hallo Heiko,

    ein schöner Lauf bei schönem Wetter – was will man noch? 🙂

    Das mit dem Diktiergerät kenne ich, ab und zu kommt einem beim Laufen einfach die besten Ideen und die Kreativität sprudelt….

    Einen schönen Tag wünsche ich dir!

    Sonnige Grüße aus Österreich 😎

    • Hallo Anna,

      ja, was will man mehr. Ich hoffe davon kommen in nächster Zeit noch einige dazu.

      Ich habe beim Laufen sehr viele Ideen, manchmal einfach viel zu viel 🙂

      Sonnige Grüße aus der Lausitz

      Heiko

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