Strömender Regen

Strömender RegenSchlechtes Wetter gibt es nicht. Genau, deshalb ist bei Regen komischerweise auch kaum jemand auf meiner Laufstrecke unterwegs. Normalerweise ist Ende Juni bei uns in der Region Urlaubs- und Touristenzeit, und viele Menschen nutzen den Senftenberger See für Ausflüge verschiedenster Art. Am gestrigen Tag war aber alles anders; die Urlauber kauerten bestimmt in ihren Bungalows und Zelten und verfluchten das verdammte Wetter oder hofften auf bessere Tage. Es schüttete schon seit dem letzten Abend ohne Unterbrechung. Für mich aber kein Grund auf mein Lauftraining zu verzichten. Eher das Gegenteil traf zu, ich habe mich auf meinen Lauf gefreut.

Kühle Temperaturen, viel Wind, Wellengang auf dem Senftenberger See, viele Pfützen und Regen. Nach gefühlten 10 Sekunden war ich schon komplett durchnässt, und es gab an meinem Körper keine trockene Stelle mehr. Nun ging es los, plitsch-platsch. Den Pfützen auszuweichen, habe ich gar nicht erst probiert, denn da wäre mir eine Niederlage gewiss gewesen. Einige Meter neben mir knallten die Wellen ans Ufer, ich fühlte mich wie am Meer. Ein Wetter, wie es für den Herbst passt, aber nicht für den Sommer. Ende Juni, vormittags und nur ein Mensch am Senftenberger See unterwegs. Da muss wirklich schon was ganz Besonderes passieren oder eben das Himmelstor sintflutartig geöffnet sein. Ich fühlte mich wohl, das war mein Lauf.

Die Natur spüren, allein unterwegs sein und einfach nur laufen. Ich glaube, dass kann man nur verstehen, wenn man es selbst ausprobiert. In den Pfützen bildeten sich dicke, fette Blasen vom Regen. Die Alten haben früher immer gesagt: Wenn der Regen Blasen schlägt, dann hört es so schnell nicht auf zu regnen. Und es hörte tatsächlich die gesamte Zeit nicht auf. So kam mal der Regen in dicken Tropfen in rekordverdächtiger Menge runter, im nächsten Augenblick gab es Regen von vorn wie kleine Striche, dann kam er von der Seite und ab und an hatte ich das Gefühl, er kam von überall her. Wäre ich nebenbei noch in den See gesprungen mit den Laufsachen, es wäre nicht aufgefallen. Am Ufer bildeten sich durch den Wellengang des Sees leichte Schaumkronen, und ich fand das gesamte Gemisch einfach toll. Aber irgendwann ist auch der schönste Lauf beendet, und es gab einen Anschluss unter der Dusche. Denn irgendwie konnte ich einfach nicht genug vom Wasser bekommen. Was haltet Ihr vom Laufen im Regen?


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Mein Name ist Heiko Wache und ich bin 45 Jahre alt. Ich bin zertifizierter Laufcoach, Personal Trainer und Fitnesstrainer-B. Mein beruflicher Weg gilt dem Sport als Personal Trainer mit dem Spezialgebiet Lauftraining. Weitere Informationen zu meinem Personal Training, der Online-Trainingsbetreuung und zum Laufen und der Fitness im Allgemeinen können sehr gern erfragt werden. Ihr findet mich natürlich auch auf: Facebook, Twitter und Google+.

6 Kommentare Schreibe einen Kommentar

  1. Hallo Heiko,

    ich habe nichts dagegen im Regen zu laufen. Klar, es gibt nicht vieles, das ein schöner Berglauf in der Herbstsonne schlägt, aber auch ein Regenlauf hat seinen schönen Seiten. Ich denke oft auch, dass man vielleicht nicht so große Erwartungen haben, wenn im Regen laufen geht und dann ist es doch so schön 😉

    Liebe Grüße Anna

    • Hallo Anna,
      meine Erwartungen an Regen sind manchmal sehr groß, vor allem in der Urlaubszeit 🙂 Denn bei Regen ist wirklich sehr wenig auf meiner Laufstrecke los. Aber letztendlich hat jedes Wetter seine schönen Seiten, aber ich brauche definitiv kein halbes Jahr Winter 🙂

      Beste Grüße

      Heiko

  2. Hi,
    da du auch Brillenträger bist stellt sich mir da die Frage … wie schützt du deine Brille vor den Tropfen, dem Beschlagen? Das ist bei mir ein ganz praktisches Problem.

    Ich laufe eigentlich gerne bei Regen, sofern er nicht so nasskalt ist. Das finde ich dann unangenehm. Sommerregen finde ich dagegen genial. Hat irgendwie etwas Reinigendes.

    • Hallo Benni,
      die Frage stelle ich mir auch immer wieder 🙂

      Wie schützt ich meine Brille? Überhaupt nicht, wenn es ganz dolle wird nehme ich die Brille ab und Laufe etwas „Blind“ durch die Gegend. Kann damit aber ganz gut umgehen. Habe da bisher nicht wirklich einen Schutz gefunden und wirklich darum gekümmert habe ich mich auch noch nie. Vielleicht können da andere Läufer eher helfen. Ansonsten akzeptiere ich die Tropfen auf der Brille.

      • So kenn ich das sehr gut. Ich versuche den Regen auf der Brille so lange zu ignorieren bis ich quasi gar nichts mehr sehe. Dann mit dem Funktionsshirt abwischen, das macht es dann noch schlimmer 😀 und dann .. naja, wieder ignorieren. Was bleibt auch anderes übrig? 🙂

        Hab schon gedacht, ob eventuell eine Mütze hilft? Keine Ahnung, besitze keine. Sonne gibt es ja nicht. 😉

        • Hallo Benni,
          Funktionsshirt und Brille funktioniert nicht wirklich, ich nehme meist wenn vorhanden ein Zellstofftaschentuch und wische trüber. Schirmmütze hilft tatsächlich ein wenig. Auf alle Fälle mal testen.

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