Die Laufmama Daniela im Interview

Laufmama

In meiner Interview-Reihe auf Laufen total möchte ich viele unterschiedliche Läufer vorstellen. Jeder hat seine eigene Laufgeschichte und Motivation, egal ob Laufeinsteiger oder ein ambitionierter Laufprofi. Es ist immer wieder interessant zu sehen, was die einzelnen Menschen antreibt und warum mit dem Laufen überhaupt begonnen wurde. Im vorliegenden Interview habe ich mit der Laufmama Daniela gesprochen. Es geht um das Laufen im Allgemeinen, um die eigene Motivation, das Lauftraining und vieles mehr. Viel Spaß beim Lesen.

Guten Tag Daniela, Du gehörst ja eher noch zu den Laufeinsteigern, was jetzt natürlich absolut nicht negativ zu verstehen ist. Stelle Dich mal vor: Was machst Du, und wer bist Du?
Ich bin Daniela aus Eisenhüttenstadt, 40 Jahre alt und beruflich im medizinischen Bereich tätig. Und wie du schon sagtest, bin ich eine Laufeinsteigerin. Aber das bewerte ich nicht als negativ, denn schließlich kann man kein großer Läufer sein, ohne vorher jemals damit angefangen zu haben. Also, war ja jeder mal ein Laufeinsteiger, der eine früher und der andere später. Obwohl es für’s Laufen nie zu spät sein kann…

Was war entscheidend dafür, dass Du mit dem Laufen begonnen hast?
Oh, da muss ich erst mal ausholen. Also, bevor ich zum Laufen kam, war das Nordic Walking einige Jahre mein Hobby. Das mit dem Laufen fing bei mir genau Silvester 2010 an, als der Leichtathletikverein unserer Stadt den jährlichen Silvesterlauf auf der Insel durchführte. Da mein Sohn bei der Leichtathletik trainiert, wurden auch alle Eltern dazu eingeladen, um mitzulaufen. Damals dachte ich mir „gut“, die eine Runde schaffst Du schon“. Pustekuchen. Was hatte ich mir da bloß gedacht? Ich bin die Runde mehr schnaufend gegangen als gelaufen. Aber ich sagte mir immer, „aufgeben tust du nicht, du ziehst die Runde durch“. Im Februar drauf fingen dann wieder die Stadtmeisterschaften an, die aus 7 verschiedenen Läufen und jeweils sogar verschiedenen Distanzen bestehen. Zum ersten Lauf begleitete ich meinen Sohn nur als Mama am Wegesrand. An dem Tag überredeten mich einige meiner ebenfalls laufenden Freundinnen, doch an den anderen Läufen auch teilzunehmen. Ich sagte zu und bin dann ab dem zweiten Lauf regelmäßig die kurzen Distanzen (ca. 2 km) mitgelaufen. Mich hatte dann in den Monaten so der Ehrgeiz gepackt, dass ich es sogar schaffte, den letzten Lauf ohne Gehpause durchzulaufen. Und von da an hatte auch mich der Laufvirus gepackt. Die Stadtmeisterschaft wurde zu meinem großen Ansporn. Und ich bekam auch tolles Feedback von meiner Familie zurück, was mich nicht aufgeben ließ. Inzwischen habe ich mir für’s Jahr einige Ziele an Volksläufen gesetzt, und die motivieren mich immer wieder zum Training.

Ein weiterer entscheidender Grund war für mich, endlich auch konsequent abzunehmen. Denn die Chrash-Diäten, die ich probiert hatte, brachten mir gar nichts. Im Gegenteil, jedesmal nahm ich hinterher mehr zu.

Erfolgreiche LaufmamaWelches waren und sind für Dich im Training die größten Schwierigkeiten, und wie überwindest Du diese?
In der Anfangszeit war es für mich schwer, mich vom Sofa aufzurappeln, die Laufsachen anzuziehen und loszulaufen. Da hatte noch sehr oft mein innerer Schweinehund gesiegt. Vor allem in der kalten Jahreszeit habe ich gekniffen. Da bin ich nur zum Wettkampf mitgelaufen. Allerdings merkte auch ich ganz schnell, dass ohne Training nix funktioniert. Also hieß es dann öfter „rein in die Schuhe und losgelaufen“. Und mein Sohn lief dann zeitweise mit mir mit, wobei ich eher sagen muss, er lief mir voraus…

Als Ansporn schrieb ich mir dann immer in den Kalender, wann ich Wettkämpfe hatte und an welchem Tag in der Woche ich laufen wollte. Somit konnte sich auch meine Familie darauf einstellen. Das machen wir auch heute noch so, und ich freue mich über jede Gelegenheit, die sich mir bietet, um zu laufen. Und wenn es nach dem Training mit den Kindern nur mal kurz 5 Runden um den Platz sind.

Eine andere große Schwierigkeit beim Laufen war für mich mein Gewicht, denn ich habe für meine Größe doch einige Kilos zuviel auf den Rippen. Da taten mir oft die Knie und der Rücken weh. Allerdings muss ich sagen, dass ich seit dem Beginn des Laufens und heute schon 10 Kilo abgenommen habe und dieses Gewicht nun halten kann. Natürlich möchte ich gern noch weiter abnehmen. Aber ich vertrete den Standpunkt, lieber langsam abnehmen und das Gewicht halten, als radikal abzuspecken und dann durch den Jojo-Effekt alles wieder drauf zu haben…

Die Motivation spielt sicherlich auch eine große Rolle. Wie motivierst Du Dich zu immer neuen Taten im Training?
Auf alle Fälle spielt bei mir die Motivation eine große Rolle, wie bei allen anderen sicherlich auch. Zu Beginn diesen Jahres hatte ich mir z.B. als Ziel gesetzt, bei der Stadtmeisterschaft nicht mehr die kleinen Runden zu laufen, sondern die großen. Und ich hatte mir einige Läufe mehr vorgenommen, u.a. Läufe des Oder-Spree-Cups, den Beeskower Altstadtlauf und den Berliner Frauenlauf. Aber das größte Ziel für dieses Jahr ist der Viertel-Marathon beim Schlaubetal-Marathon hier bei uns in Eisenhüttenstadt. Dabei geht es mir nicht darum, als eine der ersten ins Ziel zu kommen, sondern Spaß am Lauf und der Strecke zu haben und stolz im Ziel anzukommen mit dem Wissen, „Jawohl, du hast dein Ziel erreicht!“ Und es ist schön, schon jetzt viel Ansporn und Motivation von Freunden zu bekommen, die ich beim Training treffe.

Meine größte Motivation sind allerdings meine beiden Kinder, die mir immer wieder sagen, wie toll sie es finden, dass Mama läuft und Sport macht. Wenn ich dann eine Null-Bock-Haltung an den Tag legen würde, nur weil ich keine Lust auf Sport habe, dann würden meine Kinder dies genauso machen und würden das Training nur noch als lästiges Übel betrachten. Und das möchte ich auf keinen Fall.

Oft gewinne ich den Eindruck, dass Menschen sich und ihren Körper überfordern, weil sie neben der Arbeit auch Familie, Haus, Hof und Garten versorgen müssen. Sport kommt dann noch dazu, und eine gesunde Ernährung ist Pflicht. Oft erscheint es wie ein Zwang, und es ist fraglich, ob dies der Weg zur Zufriedenheit sein kann. Wie gehst Du mit diesem Leistungsdruck, immer den „Mann“ oder die „Frau“ stehen zu müssen, um?
Ehrlich gesagt, setze ich mich da gar nicht so unter Druck. Und wir als Familie scheinen da einen gesunden Mittelweg gefunden zu haben. Mein Mann und ich sind beide berufstätig, der Große geht zur Schule und die Kleine besucht noch den Kindergarten. Die Kinder und ich sind in einem Sportverein aktiv dabei, und in unserem „Familiengarten“ sind alle 3 Generationen tätig. Die Ernährung haben wir seit Anfang des Jahres umgestellt, was uns aber nicht schwerfiel, denn nicht nur mein Mann zog da mit sondern auch die Kinder. Und die fragen mich dann auch immer wieder, ob ich nicht mal wieder was Neues ausprobieren kann.

Da ich nur einen Teilzeitjob habe, gehe ich meistens gleich mittags nach der Arbeit (wenn die Kindern noch nicht zu Hause sind) laufen, oder ich nutze die Zeit am Abend, wenn meine Familie zu Abend isst. In letzter Zeit bin ich auch einfach ganz spontan losgelaufen, während meine Familie im Pool ihren Spaß hatte. Es findet sich immer eine Lösung.
Laufmama Daniela läuft
Gibt es für Dich ein „Geheimrezept“, wie man das Training, die Arbeit und die Bedürfnisse der Familie am besten managen kann?
Ein Geheimrezept habe ich da nicht. Das Laufen ist mir zwar inzwischen sehr wichtig geworden, aber ich stelle das trotzdem immer noch hinter die Bedürfnisse und Termine der Familie. Denn wenn sich jeden Tag alles nur noch um mich und das Laufen drehen würde, dann hätte die ganze Familie irgendwann keine Freude mehr dran. Mir ist wichtig, dass die Kinder ihren Spaß und die Freude an ihrem Sport haben und wir am Nachmittag bzw. am Wochenende auch was mit der Familie machen können.

Du läufst ja gern mit Musik im Ohr. Nenne mal einige schlüssige Gründe, warum das Laufen mit Musik so viel Spaß macht!
Mir macht das Laufen mit Musik einfach Spaß, weil ich auch sonst gern Musik hören. Ich habe immer meine aktuellen Lieblingslieder auf meinem MP3-Player. Bei denen kann ich dann immer herrlich abschalten während des Laufens. Das Laufen mit Musik im Ohr hat für mich auch noch einen anderen Nebeneffekt, vor allem bei den Wettkämpfen. Denn durch die Musik höre ich dann nicht so laut die Lauf- und Atemgeräusche der anderen Mitläufer. Wenn ich ohne Musik gelaufen bin, kam ich dadurch sehr schnell aus meinem Laufrhythmus. Auch mein eigenes lautes Atmen störte mich. Frag mich aber bitte nicht wieso. Ich weiß es selbst nicht.

Daniela im InterviewDu hast selbst einen Laufblog. Stelle diesen kurz vor: Worum geht es inhaltlich, und warum führst Du diesen Blog.
Mein noch recht kleiner Laufblog heißt „LaufmamaXXL“ und ist unter www.laufmamaxxl.blogspot.de zu finden. Eigentlich steckt dieser ja noch in den Kinderschuhen, denn ich habe erst in diesem Jahr mit dem Schreiben angefangen. Der Nama „LaufmamaXXL“ kam ganz durch Zufall zustande. Meine Kinder sagten irgendwann mal zu mir, dass ich einen Laufmama sein. Naja und XXL steht leider noch immer in einigen Kleidungsstücken von mir…

Am Anfang hatte ich in anderen Laufblogs gelesen und fand dann irgendwann die Idee mit einem eigenen Blog gar nicht so schlecht. Ich dachte, warum sollte ich als Laufeinsteiger nicht auch einen Laufblog haben, über mich und meine Läufe schreiben, und alle interessierten Leser können meine Läufe verfolgen und mir ggf. auch mit Ratschlägen und Tipps zur Seite stehen. Für mich ist das so eine Art Lauftagebuch, mit dem ich auch meine Familie und Freunde aus der Ferne an den Läufen teilhaben lassen kann.

Vielleicht kann ich durch meinen Blog auch andere Leser motivieren, mit dem Laufen anzufangen. Man sollte nur nicht gleich zu schnell anfangen und seine Ziele zu hoch stecken. Ich war am Anfang schon froh und stolz, die 2 km erfolgreich geschafft zu haben. Und selbst wenn man wie ich bei Volksläufen oder Wettkämpfen immer als eine der Letzten ins Ziel kommt, kann man trotzdem viel Spaß dabei haben. Ich möchte gern die Gelegenheit nutzen und mich herzlich bei meinem kleinen Leserkreis bedanken! Ohne Euer Feedback und die aufmunternden Kommentare und Eure Unterstützung würde mir das Schreiben auf meinem Blog nur halb soviel Spaß machen, und ich hätte bestimmt schon wieder damit aufgehört.

Seit wenigen Tagen trainierst Du nach einem Trainingsplan und nach Tipps eines Trainers. Was sind die Unterschiede zum bisherigen Training, und welche Erwartungen hast Du an das gezielte Lauftraining?
Mir ist aufgefallen, dass ich jetzt ganz anders an das Lauftraining herangehe. Ich bin vorher immer viel zu schnell losgelaufen und hatte versucht, dieses Tempo zu halten. Hinterher war ich immer total aus der Puste und auch während des Laufens war es mir nie möglich, auch nur ein Wort zu sagen. Jetzt, wo ich nach einem Trainingsplan trainiere, habe ich gelernt, dass man auch ganz langsam laufen kann, und auch das mit dem Unterhalten während des Laufens klappt inzwischen problemlos. Ich laufe jetzt viel bewusster und schaffe trotzdem meine Kilometer in meinem bisherigen Zeitrahmen. Und wenn es Probleme gibt, kann ich jederzeit mit meinem Trainer Kontakt aufnehmen und ihn um Rat fragen. So kann ich Trainings- und Lauffehler beheben, korrigieren und verbessern.

Von dem Trainingsplan und den Tipps meines Trainers erwarte ich, dass ich mit seiner Hilfe und Unterstützung mein Laufziel für den Herbst zu erreichen und das erste Mal an einem 10 km-Lauf teilnehmen kann. Dafür trainiere ich nach einem speziell für mich zusammengestellten Trainingsplan.

Laufmama Daniela in AktionWelches waren Deine größten Fehler, die Du als Laufeinsteigerin aus heutiger Sicht begangen hast, und was würdest Du jetzt komplett anders machen?
Wie ich schon erwähnte, bin ich immer viel zu schnell losgelaufen, obwohl ich immer hinten in der Startaufstellung stand. Ich konnte dabei nie richtig atmen, es war eher ein Schnaufen und an dabei Reden war gar nicht zu denken. Auch hatte ich einige Male das Wetter falsch eingeschätzt und mich zu warm zum Laufen angezogen. Das war eine Erfahrung, die ich dieses Frühjahr mehrmals gemacht habe. Selbst bei den Schuhen merkte ich irgendwann, dass man mit billigen Supermarktschuhen beim Laufen nicht weit kommt, sondern doch ein Sportgeschäft aufsuchen sollte. Auch hatte ich mir vorher so gut wie keine Tipps oder Ratschläge geholt, wie man als Anfänger anfangen sollte. Die habe ich mir erst durch das Lesen in den verschiedensten Laufblogs und der daraus entstandenen Kontaktaufnahme zum Erfahrungsaustausch geholt.

Darüber bin ich den anderen Bloggern und Lauffreunden sehr dankbar. Ich kann nur jedem empfehlen, verliert das Ziel mit dem Laufen nicht aus den Augen, aber holt euch vorher Tipps und Ratschläge, wie ihr richtig mit dem Laufen beginnt.

Was würdest Du Laufeinsteigern auf den Weg zur eigenen Laufkarriere mitgeben?
Wie gesagt, holt euch vorher Tipps und Ratschläge, um mit Spaß und Freude an das Laufen heranzugehen. Und selbst wenn es euch die erste Zeit unheimlich schwerfallen sollte, gebt nicht auf. Nur wer immer wieder seinen Schweinehund besiegt und wenigstens eine kleine Runde im Wohngebiet läuft, kommt irgendwann ans Ziel. Wichtig ist halt nur, es langsam anzugehen. Ich hätte vor drei Jahren auch nicht gedacht, mich mal als Läuferin zu bezeichnen. Und auf das, was ich bis jetzt erreicht habe, bin ich richtig stolz.

Du hast selbst Kinder, die Sport treiben und trainierst auch eine Kindergruppe. Wie kann man Kinder motivieren und begeistern für den Sport? Was sollte man Deiner Meinung nach tunlichst vermeiden?
Wenn Kinder eine Sportart ausüben, egal welcher Art, dann sollten die Eltern hinter den Kindern stehen und sie immer wieder anspornen, auch wenn diese mal so richtig lustlos sind. Das kommt ja oft nachmittags nach 6 oder 7 Stunden Unterricht in der Schule vor. Auch finde ich es immer wieder toll, wenn die Eltern mit zu den Wettkämpfen fahren, ihre kleinen und großen Athleten anfeuern und sich mit ihnen über Erfolge freuen, auch wenn dies oft keine Treppchenerfolge sondern nur persönliche Erfolge wie z.B. bei uns eine neue Bestzeit beim Sprint oder eine neue Weite beim Weitsprung sind.

Bei uns gibt’s da bei Wettkämpfen nicht die Worte „Mensch, stell dich nicht so an“ oder „Wieso hast du das den jetzt schon wieder nicht geschafft“, wenn es mal nicht so gut gelaufen ist. Die Kinder, vor allem die kleinen, werden dann in den Arm genommen und mit den Worten „Beim nächsten Mal schaffst du das bestimmt“ getröstet.

Beim Training darf ich aber auch nicht zu lasch und feinfühlig sein, denn eine gewisse Disziplin muss schon dahinterstecken. Und wer partout nicht hört und das Training stört, muss dann auch schon mal 10 Liegestütze machen oder gar auf der Strafbank sitzen. Aber meistens kann ich sie schon zum intensiven Training motivieren. Vor allem wenn wir, wie jetzt gerade auch, vor mehreren Wettkämpfen stehen. Wenn allerdings ein Kind partout kein Interesse an einer Sportart hat, so sollte man es auch nicht dazu zwingen. Denn es soll ja am Ende nicht in einem Sport-Trainings-Trauma enden. Wie jeder Erwachsene hat auch jedes Kind andere Interessen.

Überall gibt es schöne Landschaften. Was liebst du an deiner Laufstrecke besonders? Warum lohnt es sich, in Eisenhüttenstadt zu laufen?
Hier in Eisenhüttenstadt und der Umgebung gibt es auch einige schöne Laufstrecken. Für die erfahrenen Langstreckenläufer gibt es z.B. schöne Strecken in unserem Schlaubetal. Ich selbst laufe gern auf unserem Inselgelände und im Bereich der Diehloer Berge. Unser Inselgelände ist zum größten Teil eine autofreie Zone. Da begegnet man oft Spaziergängern, Walkern und anderen Läufern. Aber auch Radfahren und Inlineskaten kann man da. Da es da mehrere verzweigte Wege gibt, kann man immer spontan mal die Richtung wechseln, ohne sich völlig zu verlaufen.

Die Strecke in den Diehloer Bergen ist dagegen schon etwas anspruchsvoller, da sie mehrere schöne Anstiege enthält. Aber das Schöne an der Strecke ist die Natur. Da gehts z.B. nach einem längeren Stück Fuß-/Radweg auf einem Feldweg weiter, der irgendwann zu einem Trampelpfad wird und zum Schluss wieder auf Asphalt endet. Aber auch in meinem und den angrenzenden Wohnkomplexen kann man wunderbar laufen. Mir ist vorher nie aufgefallen, wie viele Läufer doch in unserer Stadt unterwegs sind.

Ich bedanke mich für das Interview. Was möchtest Du gern noch sagen?
Durch die verschiedenen Laufblogs und durch die sozialen Netzwerke, wie Facebook, habe ich viele neue Kontakte mit anderen Läufern knüpfen können, mit denen ich mich immer wieder gern über das Thema Laufen und Wettkämpfe austauschen kann. Es ist toll, als Laufeinsteiger in der großen Familie der Läufer aufgenommen worden zu sein. Dabei ist es egal, ob es sich um Kurz- oder Langstreckenläufer oder gar Triathleten handelt. Das hat mich auf alle Fälle darin bestärkt, nicht gleich wieder mit dem Laufen aufzuhören, sondern weiterzumachen und dranzubleiben.

Auch ich bedanke mich für dieses Interview und wünsche allen weiterhin viel Erfolg beim Laufen und dem Erreichen der Ziele.

Laufblog von Daniela – Laufmama XXL

Die Rechte für die Fotos liegen bei Daniela.


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Mein Name ist Heiko Wache und ich bin 45 Jahre alt. Ich bin zertifizierter Laufcoach, Personal Trainer und Fitnesstrainer-B. Mein beruflicher Weg gilt dem Sport als Personal Trainer mit dem Spezialgebiet Lauftraining. Weitere Informationen zu meinem Personal Training, der Online-Trainingsbetreuung und zum Laufen und der Fitness im Allgemeinen können sehr gern erfragt werden. Ihr findet mich natürlich auch auf: Facebook, Twitter und Google+.

9 Kommentare Schreibe einen Kommentar

  1. Ganz herzlichen Dank für dieses Interview – ich finde nicht nur die Fragen wirklich interessant gestellt, sondern auch die Antworten richtig spannend und motivierend. Wenn man viele Laufblogs im Internet liest, erhält man rasch den Eindruck, dass alle extrem viele Kilometer und Minimum einen 6er Schnitt laufen. Es ist schön zu sehen, dass es auch noch „ganz normale“ Menschen unter den Läufern gibt. Aber wer weiss – wahrscheinlich läuft auch Daniela in wenigen Monaten/Jahren diesen Schnitt. 🙂
    Der Link zu ihrem Blog scheint allerdings nicht ganz richtig verlinkt zu sein.
    Ganz liebe Grüsse
    Ariana

    • Hallo Ariana,
      danke für die lieben Worte und dass dir mein Interview gefallen hat. Das motiviert mich weiter… Ich glaube, den 6er-Schnitt werde ich bestimmt erst in ein paar Jahren laufen. 😉
      Der Link zu meinem Blog ist richtig, probiers einfach nochmal und viel Spaß dort beim Lesen.
      LG Daniela

    • Hallo Ariana,
      vielen Dank für den Hinweis, der Link funktioniert wieder. Ein tolles Feedback, welches Du zum Interview gibst. Wir Laufblogger machen doch nur einen ganz, ganz, ganz kleinen Teil in der Laufszene aus. Es gibt viele Menschen wie Daniela, die nicht super schnell unterwegs sind, aber dafür mit viel Freude und Leidenschaft laufen. Wobei schnell auch immer eine Frage der Auslegung ist.

      Gruß Heiko

  2. Hallo Daniela,
    dein Interview zu lesen, hat mir einen schönen Moment in meinem Leben beschert. Ich kann soooo mit dir mitfühlen. Keinen Sport treiben, mehr Gewicht mit sich herumtragen als notwendig … Ich finde es toll, dass du dich vom Nichtsportler zur Läuferin aus eigener Kraft entwickelt hast und jetzt den Spaß und die Motivation zum Weitermachen mitbringst. Beeindruckend fand ich, dass deine Antworten so leidenschaftlich und voller Wärme sind. Endlich mal eine Frau, die ungekünstelt daherkommt. So gar nicht aus der Werbung und so überaus sympathisch. Danke! Ich wünsche dir alles Gute und drücke die Daumen für dein Herbstziel. LG Nicole

    • Hallo Nicole,
      danke für deine lieben Worte. Ich denke, das mit dem Herbstziel kriege ich hin, bin auf alle Fälle voll motiviert.
      Wünsche auch dir für’s Laufen viel Geduld und Durchhaltevermögen. Und irgendwann treffen wir uns mal bei einem Lauf… 😉 Bleib dran und gib nicht auf.
      LG Daniela

  3. Ein ganz tolles und so sympathisches Interview! Es hat Freude gemacht, es heute Morgen zu lesen. Vielen Dank, Heiko, dass du Daniela und ihre Seite genauer vorgestellt hast.

    Wünsche dir, Daniela, ganz viel Freude und Erfolg dabei, deine Ziele mit deinem Trainingsplan zu erreichen! Wir lesen uns.

  4. Ein schönes Interview und ich finde es toll, dass auch mal jemand ganz „Normales“ zu Wort kommt 🙂 Weiter so & Du kannst stolz auf Dich sein! Freue mich schon Dich nächste Woche persönlich kennenzulernen!

    • Danke Manu, freue mich auch schon drauf und hoffe, dass diesmal nix dazwischen kommt… 😉
      Achja, sind wir eigentlich nicht alle irgendwie normal? Schließlich sind wir Läufer und keine VIP’s. Und jeder läuft auf seine Art… 🙂

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