Laufsocken doppellagig: WRIGHTSOCK im Test

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Über Laufschuhe wird in Läuferkreisen sehr ausführlich gesprochen, aber das Thema Laufsocken ist genauso wichtig. Denn die Qualität der Laufsocken ist entscheidend, um die Füße gesund ins Ziel zu bringen. Es wird viel Zeit damit verbracht, die passenden Laufschuhe auszuwählen, was verständlich ist und auch notwendig. Aber auch den Laufsocken sollte viel Aufmerksamkeit geschenkt werden. Denn es ist unangenehm und schmerzlich, wenn sich Blasen an den Füßen bilden. Es gibt am Markt viele Hersteller, die spezielle Laufsocken entwickeln und herstellen. Dazu gehört auch WrightSock. In den letzten Monaten testete ich ausführlich die Laufsocken von WrightSock und ich darf es schon vorweg nehmen, ich möchte nicht mehr ohne diese Laufsocken auf die Laufstrecke gehen.

Laufsocken: Allgemeines zu WRIGHTSOCK

In der Werbung und in den Produktbeschreibungen kann viel versprochen werden, aber entscheidend ist die Praxis. Dennoch möchte ich auch in diesem Beitrag nicht auf etwas Theorie verzichten. Was laut Hersteller so besonders an den WrightSocks ist:

  • Reibung wird durch eine doppellagige Konstruktion verhindert.
  • Hautfreundlich.
  • Guter Feuchtigkeitstransport, für trockene Füße.
  • Gute Isolation und Schutz vor Wärme und Kälte.

Das Innovative an den WrightSocks sind die zwei Lagen, aus denen die Laufsocken hergestellt werden. Die beiden Schichten sollen einen wirksamen Schutz vor Reibung bilden. Soviel zur Theorie.

WrightSocks – der Test

Ich habe mir viel Zeit gelassen und unter verschiedensten Bedingungen die Laufsocken getestet: bei großer Hitze im Sommer, bei Regen und bei kühleren Temperaturen im Herbst. Dazu kamen die unterschiedlichen Streckenuntergründe und Schuhmodelle, lange Laufstrecken und sehr kurze Strecken. Auch setzte ich die WrightSocks als Alltagssocken für den Gang ins Büro und beim Radfahren ein. Dazu wurden die Socken auch mal einige Tage getragen, ohne zu waschen oder gleich nach der Wäsche auf eine lange Strecke damit. Und das ganz einfache und klare Fazit: keine Probleme.

Zu keiner Zeit habe ich bei den Tests die WrightSocks an den Füßen gespürt und das ist für mich eines der besten Zeichen überhaupt. Gerade bei längeren Strecken gab es bei anderen Socken immer wieder das Problem der Reibung durch Nähte und kleinen Falten. Dies alles habe ich bei den WrightSocks zu keinem Zeitpunkt erlebt. An dieser Stelle möchte ich etwas genauer die einzelnen Punkte beschreiben.

WrightSocks – Doppel-lagige Konstruktion verhindert Reibung

Als ich die doppel-lagigen WrightSocks das erste Mal sah, war ich skeptisch und konnte mir nicht vorstellen, wie diese Laufsocken Reibungen verhindern. Aber die Praxis zeigte sehr schnell, dass durch die beiden Lagen Reibung neutralisiert und dadurch Blasen verhindert werden. Gerade bei längeren Strecken und großer Hitze hatte ich in meiner langen Laufkarriere immer wieder das Problem gehabt, dass sich an den Füßen die eine oder andere Blase oder geriebene Stelle bildete. Dies war bei den gesamten Tests nicht der Fall. Dazu kommt ein angenehmes Tragegefühl, die Laufsocken passen sich an den Fuß an und sitzen bequem.

Hautfreundlich

Die innere Lage der WrightSocks ist ungebleicht und ungefärbt, damit wird Hautfreundlichkeit garantiert. Dieses angenehme Empfinden hatte ich von der ersten Minute an. Die Socken waren nie störend am Fuß und auch den Einsatz der beiden Lagen bekam und bekomme ich beim Laufen nie zu spüren. Für mich als Läufer ist dies ein sehr gutes Zeichen.

Guter Feuchtigkeitstransport durch die WrightSocks

An dieser Stelle war meine Skepsis am Anfang am Größten, denn ich konnte mir nicht vorstellen, wie doppellagige Laufsocken Schwitzen verhindern und die Füße trocken halten können. Dies wird in der Praxis eben durch die beiden Lagen ermöglicht. Die innere Schicht sorgt für eine hohe Atmungsaktivität.

Bei vielen anderen Socken besteht das Problem, dass die Füße schwitzen und dadurch kann Reibung verstärkt werden und es bilden sich Blasen. Dazu kommen die unangenehmen Gerüche, die schwitzende Füße mit sich bringen. Dies alles gab es beim WrightSocks Einsatz nicht. Im Sommer war ich begeistert, dass bei sehr warmem Wetter die Füße trocken blieben, was ich als sehr angenehm empfand. Für mich ist das auch eine der größten Stärken der WrightSocks. Dazu kommt, dass bei kälteren Temperaturen die Socken isolierend wirken und die Kälte den Fuß nicht angreifen kann. Jedenfalls hatte ich diesen Eindruck beim Laufen.

Verrutschen unmöglich
Eigentlich erwartete ich beim Laufen, dass man die beiden Schichten spürt und ein gewisses Rutschen dieser Schicht merkt. Aber auch hier Fehlanzeige. Durch eine patentierte Naht wird das Verrutschen der beiden Lagen verhindert.

Fazit des WrightSocks Tests
Eine innovative Lösung bieten die doppel-lagigen WrightSocks an, ein angenehmer Tragekomfort, gepaart mit dem Verhindern von Blasen und feuchten Füßen, machen diese Laufsocken besonders. Es lohnt sich auf alle Fälle, mal genauer beim nächsten Laufsockenkauf zu schauen. Die WrightSocks gehören nicht zu den billigsten Laufsocken und halten natürlich mit den Niedrigpreisen der Discounter nicht mit. Dafür bleiben aber die Füße gesund und dem sollte mehr Bedeutung geschenkt werden, als das Einsparen einiger Euros. Denn mit Blasen an den Füßen ist das Laufen unangenehm.

Dieser Artikel erschien ursprünglich, am 16.10.2011, auf dem Vorgängerblog (Laufe Marathon) von Laufen total. Die Laufsocken wurden mir von WrightSocks kostenlos zur Verfügung gestellt. Dennoch hat das Unternehmen keinen Einfluss auf diesen Testbericht. Dieser beinhaltet meine Erfahrungen und Empfindungen in der gesamten Testzeit.

Mein Name ist Heiko Wache und ich bin 42 Jahre alt. Meine Heimat ist das Lausitzer Seenland, meine Heimatstadt Senftenberg. Meine Leidenschaft zum Laufen habe ich schon frühzeitig entdeckt. Ich bin zertifizierter Laufcoach, Personal Trainer und Fitnesstrainer-B. Mein beruflicher Weg gilt dem Sport als Personal Trainer mit dem Spezialgebiet Lauftraining. Weitere Informationen zu meinem Personal Training, Sightrunning und über das Laufen im Allgemeinen können sehr gern erfragt werden. Ihr findet mich natürlich auch auf: Facebook, Twitter und Google+.

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