Meine Erfahrungen mit dem Puma Mobium Laufrucksack

Puma Mobium Laufrucksack

Einige Wochen war ich mit dem Puma Mobium Laufrucksack im Laufschritt und per Rad unterwegs und konnte mich somit von den einzelnen Eigenschaften überzeugen. Laufrucksäcke sind eine wirklich gute Sache für lange Lauftouren oder für den Weg auf die Arbeit und zurück. Natürlich hat jeder Sportler andere Wünsche und Anforderungen an einen Laufrucksack. Mein Wunsch war es, einen Rucksack für das Laufen zu haben, den ich kaum auf dem Rücken spüre und der mich nicht großartig beeinträchtigt. Weiterhin soll genügend Stauraum für kleinere Utensilien, Laufsachen und Streckenverpflegung vorhanden sein. Und genau dies bietet der Mobium Laufrucksack von Puma.

Mit dem Mobium Rucksack laufen

Mit dem Puma Laufrucksack unterwegs…

Eine Trinkblase ist für einige Läufer sicherlich Pflicht beim Kauf eines Laufrucksacks. Ich habe da eine etwas andere Einstellung dazu, und deshalb stört es mich überhaupt nicht, dass diese beim Mobium nicht vorhanden ist. Viel wichtiger sind mir natürliche Bewegungsfreiheit, und dass ich auf dem Rücken nicht mit Wasserfällen von Schweiß zu kämpfen habe.

Puma Mobium Laufrucksack getestet

Zweiteiliger Puma Mobium Laufrucksack

Das obere und untere Teilstück

Die farbliche Auswahl ist jetzt nicht weltbewegend, ein schwarzer Laufrucksack eben. Eventuell würde der ganzen Sache etwas mehr Farbe ganz gut stehen, weil Läufer dadurch eventuell auf der Piste besser wahrgenommen werden. Es gibt noch die Auswahl in der Farbe Blau, weitere Farbmodelle sind mir nicht bekannt. Bei meiner Recherche habe ich jedenfalls nichts gefunden. Das Besondere am Laufrucksack ist, dass er zweigeteilt ist. So hat er ein oberes Teil, welches als Rucksack getragen wird und ein unteres Teil, welches als eine Art Gürteltasche getragen werden kann. Beide können gemeinsam oder einzeln Verwendung finden. Ich denke, hier wird es verschiedenste Meinungen und Wünsche dazu geben. Ich für meinen Teil habe mich bei meinen Läufen mit dem unteren Teil nie wirklich wohlgefühlt, ich fand es störend und einengend. Durch einen geschickt versteckten Klettverschluss sind der obere und untere Teil des Laufrucksacks teilbar.

In den meisten Fällen bin ich mit dem oberen Teil, dem eigentlichen Laufrucksack gelaufen. Das untere Teil liegt meist im Schrank, und dafür habe ich nicht wirklich Verwendung. Vom Stauraum her passen in das untere Teil zum Beispiel sicher eine Laufjacke oder ein Laufshirt plus Laufhose rein. Mit einem Reißverschluss kann das Fach sicher verschlossen werden. Für längere Laufstrecken, bei denen Wechselsachen angebracht sind, ist dies bestimmt eine gute Möglichkeit, wenn man es mag mit dem Teilstück um den Bauch herum.

Puma Mobium Laufrucksack im Einsatz

Der Puma Mobium Laufrucksack auf der Laufstrecke

Wirklich begeistert hat mich der eigentliche Rucksack, denn hier werden für mich alle wichtigen Bedürfnisse abgedeckt. Ein Hauptfach, welches mit einem Reißverschluss verschließbar ist und in dessen innerem Bereich Platz für kleinere Utensilien und Snacks, sowie ein Bekleidungsstück und eine kleinere Getränkeflasche vorhanden ist. Besonders raffiniert ist das elastische, überlappende Fach, welches sich genau vor dem Reißverschlussfach befindet. Hier kann zum Beispiel eine Laufjacke gut verstaut werden. Mit einer Halterung wird dieses Fach problemlos verschlossen. Vorteil: Man kommt sehr schnell an das gewünschte Kleidungsstück heran. Gerade wenn es mal etwas kälter ist und die Finger klamm sind, ist dies wirklich hilfreich. Denn mit kalten Fingern einen Reißverschluss zu öffnen, ist nicht immer ganz einfach. Im Frontbereich des Rucksacks befindet sich ein reflektierendes Puma-Cat Logo, bei Dunkelheit eine hilfreiche Angelegenheit für die eigene Sicherheit im Straßenverkehr. Weitere reflektierende Elemente befinden sich an der Gürteltasche (unteres Teil) und an den beiden Gurten des Laufrucksacks.

Mobium Rucksack Detail

Der Schultergurt mit Netzstoff

Die Schultergurte sind aus leichtem Netzstoff gefertigt und unterstützen den natürlichen Bewegungsablauf beim Laufen. Ich hatte von der ersten Minute an nie das Gefühl, dass die Gurte auf irgendeine Art stören, scheuern oder mich einschränken. Ein wirklich angenehmes Tragegefühl und dies auch auf längeren Laufstrecken und mit etwas mehr Gewicht. Auf beiden Seiten der Schultergurte befindet sich eine ganz kleine elastische Tasche. Gut nutzbar, um kleinere elektronische Hilfsgeräte oder einen Snack unterzubringen. Die angebrachten Brustriemen, welche dafür sorgen, dass der Rucksack bequem am Körper sitzt, sind an an den Schultergurten verschiebbar. Damit ist mehr Flexibilität gegeben.

Puma Mobium Rucksack Rücken

Der Rückenbereich mit Polsterung und Gurt

Was ich immer als großes Problem bei Rucksäcken ansehe, ist das Schwitzen auf dem Rücken. Das ist für mich auf Dauer unangenehm. Logischerweise ist das Schwitzen bei sportlicher Betätigung ganz normal. Die Rückenpartie des Puma Mobiums wartet aber mit Feinheiten auf, die hilfreich sind, um die Schweißbildung in Grenzen zu halten und nicht noch zu fördern. Geschafft wird dies durch Lüftungsöffnungen, die für eine gute Luftzirkulation verantwortlich sind. Ich war mit dem Rucksack bei wärmeren und kühleren Temperaturen unterwegs, und ein wirklich großes Problem war ein nasser Rücken nie. Nun kommt es natürlich drauf an, welche Menge an Schweiß jeder Mensch abgibt. Ich denke, bei mir bewegt sich dies im normalen Bereich, und ich bin niemand, der sofort bei jeder Bewegung Schweißbäche bildet. Deshalb kann ich auch nicht sagen, wie es dann bei der Verwendung des Mobium Laufrucksacks aussieht.

Ansonsten ist die gesamte Rückenpartie leicht gepolstert. Beim ersten Anblick hatte ich da so meine Befürchtung, dass der Inhalt des Rucksacks sich irgendwann negativ auf dem Rücken bemerkbar macht, aber auch diese Bedenken haben sich schnell gelegt. Ich habe mehrmals verschiedenste härtere Utensilien, wie eine Spiegelreflexkamera oder Trinkflaschen, untergebracht und bin damit gelaufen. Es gab keine Probleme und nie ein störendes Gefühl, dass irgendwas unangenehm am Rücken drückt. Unter anderem gab es auch den Praxistests bei den Läufen im Zschonergrund und im Berliner Süden.

Der Mobium Rucksack auch für Radtouren

Mit dem Rad unterwegs

Eine weitere Verwendung findet der Puma Mobium Rucksack auf meinen Radtouren. Die Leichtigkeit und Natürlichkeit sind auch hier ein wirklich praktischer Vorteil. Wie schon beim Laufen habe ich nicht das Gefühl, etwas Störendes auf dem Rücken zu tragen. Kein unangenehmes Wackeln und Verrutschen auf dem Rücken. Damit ist der Puma Mobium Laufrucksack wirklich multifunktional einsetzbar.

Gesamtbewertung

Ich bin von eigentlichen Laufrucksack wirklich überzeugt, eben weil ich ihn bei der sportlichen Betätigung kaum spüre und der natürliche Bewegungsrhythmus nicht störend beeinflusst wird. Auf das untere abtrennbare Bauchteil könnte ich sehr gern verzichten, und irgendwie passt es in meinen Augen nicht zum sonst sehr gut konzipierten Laufrucksack. Aber dies liegt sicherlich im Auge des Betrachters. Weiterhin ist der Mobium Laufrucksack für Halbtagestouren gut geeignet. Für Ganz und- Mehrtagestouren sollte man auf einen Rucksack zurückgreifen, der mehr Stauraum zu bieten hat. Das vewendete Material des Rucksacks besteht zu 50 Prozent aus Polyamid und zu 50 Prozent aus Polyester.

Sollten sich in den nächsten Wochen und Monaten weitere wichtige Erkenntnisse beim Laufen mit dem Puma Mobium Laufrucksack ergeben, werde ich diesen Artikel hier immer mal wieder aktualisieren.

Der Puma Laufrucksack Mobium von der Seite
Der Herren Puma Mobium Laufrucksack wurde mir von Puma zur Verfügung gestellt. Dennoch hat Puma keinen Einfluss auf diesen Testbericht genommen. Dieser beinhaltet meine Erfahrungen und Empfindungen in der gesamten Testzeit.


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Mein Name ist Heiko Wache und ich bin 45 Jahre alt. Ich bin zertifizierter Laufcoach, Personal Trainer und Fitnesstrainer-B. Mein beruflicher Weg gilt dem Sport als Personal Trainer mit dem Spezialgebiet Lauftraining. Weitere Informationen zu meinem Personal Training, der Online-Trainingsbetreuung und zum Laufen und der Fitness im Allgemeinen können sehr gern erfragt werden. Ihr findet mich natürlich auch auf: Facebook, Twitter und Google+.

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