Das Laufen ist eine sau-gefährliche Sportart

Laufen ist gefährlich

Habt Ihr Euch schon mal überlegt, dass die Laufkritiker und die Sportverweigerer Recht haben könnten? Was soll die ganze Lauferei, was bringt es? Und vor allem, ist es wirklich so gesund, wie immer gesagt wird? Schaut doch nur mal, was ab und an in der Zeitung steht, oder wie es bei Laufwettkämpfen aussieht. Manch einer kriecht eher über Strecke, als dass es wirklich ein ästhetischer Laufstil ist. Vielleicht dann doch lieber 2 Liter Bier, Beine hoch, Fernbedienung in die Hand und Fernsehmarathon? Da kann schließlich nicht viel passieren, wo hingegen draußen in der Wildnis unvorhersehbare und heimtückische Gefahren auf Läufer warten.

Egal, wo ein Läufer unterwegs ist, die Gefahr ist ihm ein ständiger Begleiter. Deshalb mal eine Aufzählung der Punkte, die darin bestärken, dass die Lauferei höchst gefährlich und darüber hinaus ungesund ist. Dabei habe ich mich stundenlang mit verschiedenen Pressemitteilungen beschäftigt und war auf das Höchste schockiert über das Ausmaß der Gefährlichkeit. Überall große Schlagzeilen: Ich war regelrecht erschlagen von den Gefahren, die da lauern.

Lieber nicht Laufen

  • Läufer von Autofahrer angefahren: Da bist Du gemütlich am Laufen, und von jetzt auf gleich dienst Du als Kühlerfigur eines Kraftfahrzeuges. Mancher Läufer gibt bestimmt eine schöne Figur ab, aber dies sehen die Beteiligten oft etwas anders. Was rennst Du auch sinnlos durch die Gegend? Man muss auf andere Autos, Fahrradfahrer, Ampeln, Hunde, Kleinkinder und Besoffene aufpassen. Und dann kommen auch noch die Läufer dazu. Also auf jeden und alles kann man nun wirklich nicht Rücksicht nehmen.
  • Wildschwein greift einen Läufer an: Das ist wahrlich kein Spaß, wenn sich die langen Hauer eines Keilers in den rechten Oberschenkel bohren. Hinter jedem Busch kann die blutrünstige Gefahr lauern, also lieber den Wald meiden. Wildschweine sind stinkende, grunzende und angriffslustige Ungeheuer, die nur darauf warten, den Zweikampf zu suchen. Grundlos werden wehrlose Läufer niedergemacht.
  • Greifvögel attackieren Jogger: Wenn es nicht die Schweine sind, so kommt die gefährliche Gefahr von oben. Vögel drehen durch, ganz wie Hitchcock es schon verfilmte. Die Verteidigung des eigenen Reviers, egal mit welchen Mitteln, steht für das gefährliche Federvieh an oberster Stelle. Da hält die Tierwelt zusammen. Der Wald wird läuferfrei gemacht.
  • Läufer, Jäger und die Verwechslungsgefahr: Eigentlich geht man davon aus, dass ein Jäger für die Tiere des Waldes gefährlich ist, aber durch Globalisierung und Pluralisierung ist auch dies mittlerweile anders. Schrotflinte und Tierpfote vereinigen sich gegen die laufende Gefahr auf zwei Beinen. Nirgends ist man mehr vor diesen keuchenden Gestalten in unerotischen Sportbekleidungen sicher. Der Jäger wartet nicht mehr auf den Keiler, er wartet auf den Läufer und nimmt ihn auf’s Korn.
  • Betrunkener Radfahrer fährt Jogger über den Haufen: Ein zehn Meter breiter Weg bietet schon kaum Platz für einen Radfahrer, also was bitte schön rennt da dieser blöde Jogger rum? Saufen statt Laufen. Nach einer Kiste Bier können Straße und Fahrrad schon einmal wackeln, und da sollten die lieben Mitmenschen Rücksicht nehmen. Alle anderen verstehen es ja schließlich auch, dass man Betrunkenen weiträumig aus dem Weg gehen sollte. Sie haben Vorrang. Nur die Damen und Herren in Laufbekleidung denken, sie seien was Besseres, also müssen sie sich nicht wundern.
  • Läufer von einem Hund gebissen: Wer war denn eigentlich zuerst da, der Läufer oder der Hund? Auch egal, die Straße gehört den Hunden, und wer dies nicht akzeptiert, muss es eben spüren. Wenn das schon nicht mit Angriff und Bissattacken funktioniert, dann wird die Geheimwaffe „der oberhammergeile Scheißhaufen“ rausgeholt. Heimlich werden hier und da Berge oder ganze Gebirgszüge platziert. Die Alpen sind ein Scheißdreck dagegen. Wenn dann der Läufer dort reintrampelt und ausrutscht, bricht er sich bestenfalls die Knochen. Wieder einer weniger von dieser Sorte.
  • Hundehalter schlägt einen Läufer: Bello dreht durch, wenn er Läuferbeine sieht. Am liebsten hinterher und die kleinen Zähnchen in die Waden gesteckt. Und wenn Bello aus irgendwelchen Gründen keinen Drang nach Waden und Läuferbeinen hat, dann drehen Herrchen und Frauchen durch.
  • Zuschauer greifen Läufer an: Es kann schon frustrierend sein, wenn man diese joggenden Hirnpiloten sieht. Wegen dieser bekloppten Typen wird die gesamte Innenstadt gesperrt. Man stelle sich vor, Autos müssen Umwege in Kauf nehmen, um zum anvisierten Briefkasten zu gelangen. Begibt man sich doch mal zu Fuß zum Bäcker, wird man regelrecht gezwungen, als Zuschauer zu fungieren und diesem Treiben mit Abscheu beizuwohnen. Da ist es doch kein Wunder, wenn die eigene Laterne im Kopf durchbrennt und dem blöden Läufer mal gezeigt wird, wo der Hammer hängt.

Was sagt uns Läufern dies nun?

Wer möchte, darf sich diese Aufzählung gern zu Herzen und vor allem wirklich ernst nehmen. Für den Rest gilt: halb so schlimm. Wir sind hart im Nehmen und lasst doch die Kritiker kritisch sein. Solange andere über unseren Sport lästern ist dies ein Zeichen, dass sie sich in irgendeiner Weise angegriffen fühlen. Ist ein persönliches und unterbewusstes Ding. Und übrigens: Gefahren lauern überall. Gab es nicht mal den Spruch: Zu Hause sterben die meisten Leute. Dann doch lieber raus und den Kampf mit den angeblichen Gefahren aufgenommen. Jede Herausforderung macht uns stärker.


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Mein Name ist Heiko Wache und ich bin 45 Jahre alt. Ich bin zertifizierter Laufcoach, Personal Trainer und Fitnesstrainer-B. Mein beruflicher Weg gilt dem Sport als Personal Trainer mit dem Spezialgebiet Lauftraining. Weitere Informationen zu meinem Personal Training, der Online-Trainingsbetreuung und zum Laufen und der Fitness im Allgemeinen können sehr gern erfragt werden. Ihr findet mich natürlich auch auf: Facebook, Twitter und Google+.

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