Mit dem Mizuno Wave Hayate schnell auf Trails unterwegs

Wave Hayate Testbericht
Bunt und optisch etwas anders kommt der Mizuno Wave Hayate daher. Ein Laufschuh, der für die Trails geschaffen wurde. Trailrunning ist seit Jahren angesagt, und es finden sich immer mehr Lauffreunde, die abseits bekannter Routen laufen und manchmal scheinbar unwegsame Pfade für sich entdecken. Trailrunning ist ein Abenteuer, welches jetzt vom japanischen Unternehmen Mizuno in Form des Wave Hayate unterstützt wird. Leichter und direkter durch das Gelände laufen, könnte das Motto von Mizuno sein. Beworben wird der Mizuno Wave Hayate mit: Federleicht und dynamsich auf jedem Untergrund.

Sagen können die Unternehmen bekanntlich sehr viel. Folgende Angaben sind vor dem ersten Lauf sicherlich interessant:

  • Laufschuhgewicht des Mizuno Wave Hayate für Frauen ca. 215 Gramm und für Männer ca. 270 Gramm
  • Sprengung 8 / 16 mm

Der Hayate ist ein Trailschuhmodell von vier brandneuen Trail-Modellen, die Mizuno für die Läuferschaft in nächster Zeit bereithält. Dazu gehören noch der Wave Mujin, der Wave Kien und der Wave Kazan. Optisch hat der Wave Hayate durch seine bunte Farbwahl und die japanischen Schriftzeichen sofort mein Interesse auf sich gezogen. Dazu konnte ich in der Hand schon das etwas geringere Gewicht feststellen. So sind doch viele andere Trailschuhe oft sehr schwer und kompakt.

Mizuno Wave Hayate, jetzt wird es technisch

Konzipiert wurde der Mizuno Wave Hayate für schnelles Laufen im Gelände. Dafür spricht die Leichtigkeit des Schuhs. Hayate bedeutet übersetzt so viel wie: Schnell wie der Wind, leicht wie die Luft. Bei diesem Laufschuh wurde auf übermäßig viel Material verzichtet, weniger ist bekanntlich oft viel mehr. Natürlich kommt beim Wave Hayate wieder die U4iC Zwischensohlen-Technologie zum Einsatz. Dadurch werden laut Hersteller die Leichtigkeit und etwas bessere Dämpfung erreicht. Eine Technologie, die schon beim Hitogami, dem Sayonara, dem Wave Rider 17 und vielen anderen neueren Laufschuhmodellen von Mizuno eine gute Anwendung gefunden hat.

Mizuno Wave Hayate Sohle

Sohle im Detail

Wave Hayate Sohle

Wave Hayate Profil

Durch verschiedenste Technologien soll dafür gesorgt werden, dass ein guter Halt auf verschiedenen Untergründen möglich ist. Durch die Midfoot Groove soll sich der Wave Hayate unebenem Untergrund anpassen und dabei stabil bleiben.

Den ersten Härtetest hat der Hayate überstanden

Den Mizuno Wave Hayate gelaufen

© Andreas Meier/Startblog f

Die ersten 100 Kilometer bin ich nun schon mit dem Mizuno Wave Hayate gelaufen.Die ersten beiden Läufe fanden auf trockenem Asphalt statt, jeweils ca.10- 14 km. Positiv ist mir gleich die angenehme Passform aufgefallen. Ich bin ein Läufer, der gerade im Bereich des Vorfußes etwas mehr Platz braucht, und dieser ist auf alle Fälle gegeben. Rein optisch sieht dabei der Hayate im vorderen Bereich des Schuhs eigentlich sogar etwas enger aus. Schon nach den ersten Kilometern hat mir die natürliche Art gut gefallen, direkt und trotzdem mit der nötigen Dämpfung. Und eigentlich hatte ich auf dem Asphalt nie das Gefühl, einen Trailschuh zu tragen, weder vom Gewicht noch von der Sohle her. Bei anderen Trailschuhen ist hier oft die stark definierte Sohle zu spüren.

Ein weiterer Lauf fand dann auf nassem Asphalt statt. Jetzt eine etwas kürzere Laufstrecke und ein schnelleres Lauftempo. Positiv: der direkte Bodenkontakt und die für mich gute Möglichkeit, über den Mittel- und teilweise sogar über den Vorfuß zu laufen. Die Stollen auf der Sohle mögen im Gelände für guten Grip sorgen, auf nassem Asphalt sieht es nicht ganz so aus. Jedenfalls fühlte ich mich vor allem in Kurven bei schnellem Tempo etwas unsicher und nahm diese etwas weiter als gewohnt.

Mizuno Wave Hayate im Gelände

© Andreas Meier/Startblog f

Wave Hayate FerseDie nächsten zwei Läufe fanden im Wald auf sandigen und wurzligen Wegen statt – mal gute Forstwege und dann wieder kleine kaum sichtbare Pfade. Das Lauftempo war mal schneller, mal langsamer und mal ganz langsam gewählt. Gerade das langsame Laufen ist mit dem Mizuno Wave Hayate nicht so einfach, denn der Schuh schreit regelrecht nach Tempo. Super sind die Flexibilität und die Leichtigkeit. Auch wenn es durch Pampe ging, blieb der Dreck nicht lange am Schuh und machte diesen also auch nicht schwerer. Auf Wurzeln gibt der Hayate meiner Wahrnehmung nach einen sehr guten Halt und die Sicherheit, sich nicht gleich in den Dreck zu legen.

Den bisher größten Härtetest musste der Wave Hayate auf dem Weg zum Brocken und wieder zurück überstehen. Knapp 24 Kilometer, fast nur Gelände. Mal Forstwege, dann steil nach oben und unten, mal sehr steinig, wässrig und glatt. Hier musste der Trailschuh zeigen, was er kann. Bergauf empfand ich das geringe Gewicht als hilfreich und auf unebenen Passagen fühlte ich mich sicher. Auch konnte das eine oder andere Umknicken durch Unachtsamkeit meinem Fuß nicht wirklich etwas anhaben. Ab und zu hieß es, auf steilen bergabpassagen feuerfrei. Mit sehr schnellem Lauftempo ging es über Steine, Felsbrocken, Steinfelder, Pfützen und Wurzeln. Hier zeigte sich die wirklich eine große Stärke des Mizuno Wave Hayate: die Stabilität und ein sicherer Halt auf dem Untergrund. Kurz und knapper Bodenkontakt, sicherlich eine Freude für schnelle Läufer im Wettkampf.

Insgesamt hat mir der direkte Bodenkontakt gefallen, auch wenn es an mancher Berg-ab-Passage schon grenzwertig war. Hier spürte ich dann schon den einen oder anderen Stein. Es war aber noch zu ertragen. Nach dem doch teilweise sehr intensiven Laufen am Brocken war ich natürlich gespannt, was es mit der Sohle gemacht hat. Glücklicherweise hat der erste extremere Test keine Spuren hinterlassen. Für mich ein gutes Zeichen.

Persönlich etwas schade finde ich, dass es keine Schnürsenkeltasche gibt. Gerade im Gelände mit viel Gestrüpp wäre diese hilfreich. Denn ohne kann es doch schon einmal geschehen, dass die Schnürsenkel an einem Ast hängen bleiben und sich öffnen. Gerade im Wettkampf ist dies ärgerlich.

Damit sind die ersten Läufe erledigt, und bisher bin ich positiv gestimmt in Sachen Wave Hayate. Nach den nächsten 100 Kilometern werde ich diesen Testbericht erweitern, um Euch über weitere Ergebnisse zu informieren.

Den Mizuno Wave Hayate laufen

© Andreas Meier/Startblog f

Der Mizuno Wave Hayate Laufschuhe wurde mir als Mizuno Runbird von Mizuno zur Verfügung gestellt. Dennoch hat das Unternehmen keinen inhaltlichen Einfluss auf diesen Testbericht.


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Mein Name ist Heiko Wache und ich bin 45 Jahre alt. Ich bin zertifizierter Laufcoach, Personal Trainer und Fitnesstrainer-B. Mein beruflicher Weg gilt dem Sport als Personal Trainer mit dem Spezialgebiet Lauftraining. Weitere Informationen zu meinem Personal Training, der Online-Trainingsbetreuung und zum Laufen und der Fitness im Allgemeinen können sehr gern erfragt werden. Ihr findet mich natürlich auch auf: Facebook, Twitter und Google+.

1 Kommentar Schreibe einen Kommentar

  1. Hab mir diesen Schuh vor kurzem gekauft und im Training verwendet. Kann deine Aussagen eigentlich nur bestätigen. Für mich einfach eine Rennsemmel für schnelle Trails.

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