Mizuno Wave Rider 14 – Laufschuhtest

Mizuno Wave Rider 14 Test

Mehr als 200 Kilometer habe ich mir Zeit gegeben, um den Laufschuh Mizuno Wave Rider 14 auf Herz und Nieren zu testen. Um für die Leser von Laufe total den Test nachvollziehbar zu machen, werde ich am Anfang auf einzelne Punkte des Mizuno Laufschuhs eingehen, die als Informationen vom Hersteller geliefert werden. Danach gibt es Informationen zu meinen körperlichen Voraussetzungen, was ich für solch einen Test über Laufschuhe als wichtig erachte. Und zum Schluss werde ich meine Erfahrungen zum eigentlichen Mizuno Wave Rider 14 Laufschuh-Test mitteilen. Zur Ermittlung des passenden Mizuno Laufschuhs führte ich am Anfang den Precision Fit-Test online durch und danach auf einer Laufmesse auch nochmal den Test mit Fachleuten von Mizuno. Dadurch konnte der „ideale“ Laufschuh für mich ermittelt und empfohlen werden.

Mizuno Wave Rider 14 wichtige Informationen

Der Mizuno Wave Rider 14 ist ein neutraler Laufschuh. Dies bedeutet, dass der Laufschuh für Läufer empfohlen wird, bei denen die Beinachse eine Außenrotation aufweist. Der Laufschuh ist so konzipiert, dass die Füße keinerlei Einschränkungen erfahren. Das Gewicht des Mizuno Wave Rider 14 Laufschuhs liegt bei 310 g. Verschiedenste Schuh- Technologien kommen beim Wave Rider 14 zum Einsatz. Dadurch sollen positive Faktoren geschaffen werden, die das Laufen mit dem Laufschuh so angenehm wie möglich gestalten. Dazu gehören unter anderem:

  • eine Verbindung aus progressiver Dämpfung und maximaler Stabilität
  • erhöhte Lebensdauer des Mizuno Wave Rider 14
  • optimale Dämpfung
  • gute Stoßabsorption
  • atmungsaktiv
  • abriebfeste Außensohle
  • eine herausnehmbare Innensohle

Dies sind wichtige Dinge, die uns von Mizuno auf den Weg gegeben werden.

Mizuno Wave Rider 14 im Test

Meine körperlichen Voraussetzungen sind, dass ich ein Neutralläufer bin, dem man jahrelang versucht hat einzureden, dass er Überpronierer sei. Dazu bin ich ein sehr großer Läufer mit einem Körpergewicht von knapp 83 Kilogramm. Läufer bin ich schon sehr viele Jahre und habe somit auch umfangreiche Erfahrungen auf den unterschiedlichsten Laufstrecken. Diese Erfahrung lasse ich natürlich in den Laufschuhtest mit einfließen.

Schon nach den ersten gelaufenen Kilometern machte sich das Gewicht von 310 Gramm positiv bemerkbar, denn der Laufschuh war kaum zu spüren – für mich immer ein sehr gutes Zeichen. Weiterhin hat der Fuß alle Freiheiten, um optimal ohne Einschränkungen und Führung zu arbeiten. Dieser positive Effekt ist vor allem im leichten Gelände von Vorteil, wobei der Mizuno Wave Rider kein spezieller Laufschuh für das Gelände ist. Und für ruppiges Gelände ist der Mizuno Wave Rider 14 nicht konzipiert. Aber Trainings- und Wettkampfstrecken gestalten sich oft abwechslungsreich und sind eine Mischung aus Gelände, Straße und Waldwegen – dafür eignet sich der Mizuno Wave Rider 14 sehr gut.

Auf meinen Trainingsrunden habe ich den Wave Rider als Allrounder schätzen gelernt. Und hier werden viele Stärken sichtbar wie die guten Abrolleigenschaften, die mit steigendem Tempo immer besser werden. Aber auch für ganz lange Strecke ist dieses Modell sehr gut geeignet. Das Abrollverhalten ist dynamisch und im Gesamtbild zeigt sich der Wave Rider 14 flexibel genug, um Ansprüchen von längeren Laufstrecken gerecht zu werden.

Regelrechte Begeisterung löste bei mir der Umstand aus, dass das Auftrittgeräusch des Schuhs durch den Einsatz verschiedenster Technologien sehr gering ist. Gerade auf längeren Strecken habe ich das Laufen dadurch als angenehm erlebt.

Meines Erachtens wird mit dem Mizuno Wave Rider 14 der Spagat zwischen Dämpfung und natürlichem Bodenkontakt sehr gut umgesetzt. So wird zwar der Auftritt durch die vorhandene Dämpfung abgefangen, es bleibt dennoch genug Freiheit, um ein Gefühl für den jeweiligen Untergrund zu erhalten. Dämpfung ist vorhanden, aber wirklich nur soviel wie notwendig. So ist beim Lauftraining und Wettkampf ein natürlicher Laufvorgang garantiert. Trotz aller Freiheiten, die der Mizuno Wave 14 bietet, fehlt es zu keiner Zeit an Stabilität, weder bei schnellen Bergabläufen noch beim Laufen auf kurvenreichen Strecken mit vielen Richtungswechseln.

Das Obermaterial ist so gearbeitet, dass die Atmungsfreiheit gewährleistet ist und die Feuchtigkeit nach außen getragen wird. Hierbei konnte ich einen positiven Effekt feststellen: Bei der Kombination von speziellen Laufsocken und dem Mizuno Wave Rider Laufschuh hatte ich kaum nasse Füße und damit auch keine Blasenbildung.

Neben den vielen positiven Aspekten gibt es einen kleinen Kritikpunkt, der gerade in der kalten Jahreszeit und bei nassem Wetter beachtet werden sollte. Bei geraden Asphaltstrecken, die einen nassen Untergrund hatten, fehlte es der Sohle teilweise am nötigen Halt. Gerade bei schnelleren Läufen besteht hier Rutschgefahr. Bei gleichen meteorologischen Voraussetzungen konnte ich mit anderen Laufschuhmodellen ein Rutschen nicht feststellen. Deshalb ist es wichtig, auf verschiedenste Wetterbedingungen zu reagieren, um dadurch die Gefahr von Verletzungen zu minimieren.

Fazit vom Laufschuhtest mit dem Mizuno Wave Rider 14

Der Mizuno Wave Rider 14 ist ein Laufschuh, der sich für kurze wie auch lange Trainingsstrecken sehr gut eignet. Tempoläufe sind mit dem Wave Rider genauso unkompliziert zu absolvieren wie lange Strecken über 30 Kilometer. Ein flexibler Laufschuh für Normalfußläufer, den ich so sehr gern weiterempfehle.

Persönlich setze ich den Wave Rider am liebsten auf ganz langen Strecken im lockeren Tempo ein, denn der Schuh ist nicht zu spüren und die Füße melden sich auch nach 30 Kilometer noch nicht. Für mich als Läufer ist das immer ein gutes Zeichen. Als Kontrastprogramm nutze ich den Mizuno Wave Rider auch für schnelle Läufe auf geraden Strecken, hier kann problemlos Tempo gemacht werden. Diese Mischung macht den Mizuno Wave Rider 14 zum Erlebnis und guten Trainingspartner.

Dieser Artikel erschien ursprünglich, am 19.12.2011, auf dem Vorgängerblog (Laufe Marathon) von Laufen total. Die Laufschuhe wurden mir von Mizuno kostenlos zur Verfügung gestellt. Dennoch hat das Unternehmen keinen Einfluss auf diesen Testbericht. Dieser beinhaltet meine Erfahrungen und Empfindungen in der gesamten Testzeit.

Das verwendete Foto wurde freundlicherweise von White Communications/Mizuno zur Verfügung gestellt.

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Mein Name ist Heiko Wache und ich bin 45 Jahre alt. Ich bin zertifizierter Laufcoach, Personal Trainer und Fitnesstrainer-B. Mein beruflicher Weg gilt dem Sport als Personal Trainer mit dem Spezialgebiet Lauftraining. Weitere Informationen zu meinem Personal Training, der Online-Trainingsbetreuung und zum Laufen und der Fitness im Allgemeinen können sehr gern erfragt werden. Ihr findet mich natürlich auch auf: Facebook, Twitter und Google+.

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