Laufstrecken vorgestellt: Der Zschonergrund in Dresden

Zschonergrund Lauffreunde

Der Zschonergrund ist ein beliebtes Erholungsgebiet im Westen von Dresden, welches gern von Spaziergängern, Wanderern und Läufern genutzt wird. Vor Kurzem habe ich auf Laufen total mit dem Artikel – Laufstrecken, Laufreviere und Läufer näher vorgestellt – eine neue Serie gestartet. Ich möchte Laufstrecken, Laufreviere und die dazugehörigen Läufer etwas näher vorstellen. Und als erstes bekam ich vom Reiner Mehlhorn das Angebot, mit ihm gemeinsam sein Trainingsrevier zu erlaufen. Gesagt, getan. So trafen wir uns am Montag, dem 16. September 2013, um gemeinsam den Zschornergrund in Dresden zu erobern. Ganz spontan schloss sich der Ulf von Eastrun unserer kleinen Laufgemeinschaft an.

Reiner Mehlhorn im Zschonergrund

Reiner Mehlhorn im Zschonergrund

Zwei Tage nach dem Survival Run in Hodenhagen waren meine Knochen noch etwas müde, aber dies hielt mich natürlich nicht davon ab, eine Runde im Zschonergrund zu laufen. Das Wetter war angenehm herbstlich, nicht zu kühl, etwas Wind und bedeckt. Optimales Laufwetter also. Der erste Eindruck vom Zschonergrund war sehr angenehm, eine Mischung aus Wald, Wiesen und Feldern. Dazu gab es ein ständiges Auf und Ab und ehrlich, solch starke Steigungen hätte ich in Dresden nicht erwartet. Hier kommen auf Teilstücken sogar Trailfreunde auf ihre Kosten. Unsere Runde haben wir gegen 10:30 Uhr an der Zschonermühle begonnen, die Laufdistanz betrug zirka 13 Kilometer. Aber laut Reiner sind in diesem Gebiet mit der einen oder anderen Schleife gut 30 Kilometer möglich.

Zschonergrund erlaufen

Zschonergrund Wegweiser

Wegweiser…

Wenn Ihr mehr zum Zschonergrund und dessen Geschichte erfahren möchtet, dann schaut bitte bei Wikipedia nach. Dort erfahrt Ihr viel Wissenswertes um dieses Landschaftsschutzgebiet im Westen von Dresden.

Gleich am Anfang unserer Tour ging es auf kleinen Pfaden und Waldwegen entlang, mal hoch und mal runter und vor allem nie langweilig. Links und rechts von der Strecke war ein doch ziemlich naturbelassener Wald zu bestaunen. Immer wieder konnte man eindrucksvoll sehen, wozu die Natur in der Lage ist und welche Gewalt dahinter steckt. Hier und da waren große Bäume umgekippt, die aber zur gesamten landschaftlichen Umgebung passten. Dazu begleitete uns immer wieder der Zschornerbach, welcher an einen Gebirgsbach mit sehr wenig Wasser erinnerte. Ich hatte teilweise den Eindruck, dass ich irgendwo in den Bergen bin, aber nicht in Dresden.

Heiko und Ulf im Zschonergrund

Ulf Kühne (Eastrun, rechts) und ich (Heiko, links)

Dazu lief wir über einzelne Felder und Wiesen, die manchmal einen sehr schönen Blick auf Dresden und die Sächsische Schweiz erlaubten. Auch wenn die Sicht nicht die allerbeste war, konnte ich als Ortsunkundiger dennoch einen schönen Eindruck über die gesamte Umgebung gewinnen. Dank Reiner und seinen Streckenkenntnissen gab es immer mal wieder einen knackigen Anstieg, der es im wahrsten Sinne des Wortes in sich hatte. Eigentlich ist man es ja nur in den Alpen gewohnt, recht nah an Kühen ohne Schutzzaun vorbeizulaufen, aber auch dies war im Zschonergrund möglich. Zum Glück zeigten sich die Tiere jedoch wenig beeindruckt von uns drei Läufern.

Wein im Zschonergrund

Wein im Zschonergrund

Dafür zeigten wir drei Läufer uns von zwei großen Hunden der Rasse Rottweiler beeindruckt und zogen es vor, gehend an den Tieren vorbeizukommen. Das überaus rücksichtsvolle Herrchen zeigte keine Anstalten, die beiden Hunde an die Leine zu nehmen. Naja, es macht wenig Sinn, sich darüber aufzuregen. Ist halt überall das gleiche mit den Hundehaltern. Auf der Strecke gab es dann auch noch einen Blick auf die Zschonermühle, welche auch am Montag einige Wanderer anzog. Das erstaunte mich schon, denn wenn ich an Dresden denke, dann denke ich oft an die weltbekannten Bauten in der Innenstadt. Aber die Stadt hat viel mehr zu bieten, auch für Naturfreunde.

Ulf und Reiner auf unserer Lauftour

Ulf und Reiner

Und warum sollten wir in weit entfernte Weinregionen unseres Landes reisen, wenn eine im Zschonergrund zu finden ist? Nur ein kleines Stück, aber immerhin. Mal ging es über einen normalen Forstweg, um im nächsten Augenblick Stock und Stein zu laufen, dazu immer mal wieder knackig in die Höhe. Ich denke, der Zschonergrund ist ein wunderbares Laufgebiet, um sich für Läufe wie den Rennsteiglauf vorzubereiten. Ab und zu gab es auch mal einen Felsen in der Landschaft zu sehen. Irgendwie passte alles zusammen. Viel Abwechslung und eine nicht zu unterschätzende Herausforderung für Läufer, die es auch mal etwas heftiger mögen. Der Zschonergrund bietet sich sicherlich auch für Fahrtspiele im Lauftraining sehr gut an.

Wer im späten Sommer und Herbst mal Lust auf Obst hat oder während eines Laufs etwas zu essen braucht, wird auf den Wegen schnell fündig. Denn immer wieder stehen am Rand Apfel- und Pflaumenbäume, die mit ihren Früchten „werben“. Irgendwann nach 1:30 Std. war unsere schöne Tour beendet und ich dankbar für diesen tollen läuferischen Ausflug im Zschonergrund mit Ulf und Reiner.

Ich möchte mich ganz herzlich beim Reiner für die nette Lauftour bedanken und dafür, dass er mich vom Bahnhof mit dem Auto abgeholt hat. Wir sind dann gemeinsam zum Startpunkt in Richtung Zschonergrund gefahren. So etwas sehe ich nicht als selbstverständlich an und empfand dies als eine große Geste. Wer gern sein Laufrevier vorstellen und mit mir gemeinsam erlaufen möchte, schaut einfach mal in diesem Artikel – Laufstrecken, Laufreviere und Läufer näher vorgestellt – nach. Ich würde mich sehr freuen.

Zschonerbach im Zschonergrund

Der Zschonerbach

Der Zschonerbach

Zschonerbach, die Zweite

Ulf und Reiner bergauf im Laufschritt

Ulf und Reiner bergauf

Im Zschonergrund laufen

Im Zschonergrund laufen…

Wasser im Zschonergrund

Wasser im Zschonergrund

Etwas Wasser im Zschonerbach

Bach…

Treppen im Zschonergrund

Eine schöne Treppe im Zschonergrund

Ulf und Reiner im Zschonergrund

Ulf und Reiner in Aktion

Heiko und Reiner, bergauf

Der Reiner (rechts) und ich (links) laufen bergauf; es ist steiler als es aussieht


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Mein Name ist Heiko Wache und ich bin 45 Jahre alt. Ich bin zertifizierter Laufcoach, Personal Trainer und Fitnesstrainer-B. Mein beruflicher Weg gilt dem Sport als Personal Trainer mit dem Spezialgebiet Lauftraining. Weitere Informationen zu meinem Personal Training, der Online-Trainingsbetreuung und zum Laufen und der Fitness im Allgemeinen können sehr gern erfragt werden. Ihr findet mich natürlich auch auf: Facebook, Twitter und Google+.

6 Kommentare Schreibe einen Kommentar

  1. Ein schöne Vorstellung dieser Laufgegend. Da glaube ich gern, dass das Laufen dort Spaß macht. 🙂
    Bei den Hunden hätte ich bestimmt genauso reagiert oder wäre sogar wie angewurzelt stehen geblieben… :-/ Aber daran wird sich leider nie etwas ändern….

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