Lauf doch einfach los

Lauf doch einfach los

Das Laufen ist eine der unkompliziertesten Fortbewegungsarten; jeder gesunde Menschen hat den Drang nach Bewegung und die Möglichkeiten dazu glücklicherweise in die Wiege gelegt bekommen. Dennoch scheint es vielen Menschen schwerzufallen loszulaufen. Es gibt genügend Anleitungen für die ersten Schritte, hier nehme ich Laufen total nicht aus. Ganz im Gegenteil! Ich bin mit Leidenschaft dabei, wenn es darum geht, Menschen für das Laufen zu begeistern. Deshalb habe ich es auch zu meinem Beruf oder besser zu meiner Berufung gemacht. Das Laufen bietet uns verschiedene Facetten und zu laufen ist fast überall möglich. Interessanterweise ist der Wille bei vielen Menschen vorhanden, es mal mit dem Laufen zu versuchen. Die einen finden Gefallen daran, bei einigen bleibt es ein Wunsch und andere katapultieren sich gleich von Null ins Lazarett, womit die Laufkarriere auch schon wieder beendet ist.

Laufen ist nicht kompliziert

Klar, wir können alles so richtig kompliziert machen und damit gleich den Grundpfeiler für eine ganze Menge an unüberwindbaren Hindernissen legen. Oder aber es ist uns wirklich wichtig, etwas für die Gesundheit zu tun und den eigenen Körper in Schwung zu bringen. Zu gern sage ich immer wieder: einfach ein Bein vor das andere setzen und beginnen. Aber schon geht es mit den Ausreden los. Da fehlen die richtigen Laufschuhe, es wurde gerade gegessen und mit vollen Magen macht man kein Sport, da passt die Jogginghose nicht mehr und der Nachbar erst! Was soll der denn bitte denken? Liebe Leute habt mehr Selbstvertrauen, Ihr habt nur dieses eine Leben und dies gilt eben für alle Bereich unseres Dasein. Lasst doch den Nachbarn denken, was er will. Auch die Menschen in den Parks und Städten sollten Euch in diesem Fall egal sein. Ich gehe da recht einfach ans Werk und denke mir: Spätestens in der Kiste sind wir wieder alle gleich. Also, drauf geschi… und macht Euer Ding.

Durch meine Arbeit als Personal Trainer und durch die vielen Jahre, in denen ich als Läufer unterwegs bin, habe ich natürlich viele unterschiedliche Menschen und deren Meinungen zum Laufen kennengelernt. Ich habe Menschen erlebt, die mit dem Laufen begannen und schnell wieder verschwunden waren, andere sind von der Renntonne zum Leistungsläufer geworden und auch Wege vom „Totalen Sporthasser“ hin zum Ultraläufer habe ich in meinem Umfeld erlebt. Nicht wenige haben das Laufen für sich entdeckt und mehr Fitness und Lebensfreude ins eigene Leben integrieren können. Wiederum andere mussten feststellen, dass Laufen ist nicht der geeignete Sport für sie ist. Ehrlich, verstehen kann ich dies nicht, denn für mich gibt es keine natürlichere Form, den eigenen Körper zu spüren und meine Umwelt wahrzunehmen, egal ob im Sommer die Sonne scheint oder im Herbst gefühlt die Welt untergeht.

Und besonders schön ist es, wenn es dann doch gelingt, das eine oder andere Vorurteil gegenüber dem Laufen zu beseitigen. Deshalb möchte ich hier mal einige Punkte anbringen, die aus meiner Sicht vielen Menschen die langfristige Lust am Laufen bringen können.

Lauf los

Der ganz einfache Laufeinstieg

  • Sucht eine Laufstrecke, die Euch gefällt, ein Umfeld, in dem Ihr Euch gern bewegt und wo Ihr für Euch viel Abwechslung habt! Dies kann eine Strecke an einem See sein, im Wald, in einem Park oder – wer es mag – in einer Stadt. Beachtet unbedingt Eure Vorlieben. Ich finde es fatal, wenn der Laufeinstieg auf einer Strecke erfolgt, die Euch überhaupt nicht liegt und die letztendlich schon seelisch viel Kraft kostet.
  • Mutet dem eigenen Körper nicht gleich zu viel zu! Viele Menschen möchten kurzfristig zu viel und langfristig sind teilweise die Ziele zu gering gesteckt. Lasst Euch Zeit und feiert die kleinen Erfolge. Ein erster Erfolg kann es sein, in einem Zeitraum von einem Monat jede Woche 2-3 mal zu trainieren. Hierbei gilt, lieber kürzer und dafür regelmäßig. Der gesamte Organismus braucht eine gewisse Zeit, um sich an die für ihn ungewohnte Belastung zu gewöhnen.
  • Lasst das Tempo nicht zum Laufkiller werden! Denkt immer daran, in der Ruhe liegt die Kraft. Zu oft erlebe ich auf meinen Laufstrecken Laufeinsteiger, die scheinbar im nächsten Augenblick ein Sauerstoffzelt benötigen. Es geht nicht darum, Weltmeister zu werden; es geht darum, sich wohlzufühlen und Spaß am Laufen zu haben. Lauft langsam, lauft sehr langsam und achtet darauf, nicht gleich nach wenigen Metern wie eine Lok zu schnaufen. Nehmt Euch den Druck, schaut Euch die Umgebung an und freut Euch über jeden geschafften Meter. Lasst es am Anfang 500 Meter sein und in einem Monat 2 km. Die kleinen Erfolge machen es spannend.
  • Bringt von Anfang an Abwechslung ins Laufen. Nicht selten höre ich davon, wie langweilig das sture Kilometer sammeln ist. Sucht unterschiedlichste Laufstrecken und Profile, unterbrecht das Laufen, um einige Kräftigungen durchzuführen. Schaut nach links und rechts und überquert Hindernisse beim Laufen, spielt mit dem Lauftempo – hier ist der Fantasie kaum Grenzen gesetzt. So erhaltet Ihr Euch langfristig Lust und Laune am Laufen.
  • Lasst es krachen und lauft mit Musik im Ohr! Hier scheiden sich die Geister. Ich persönlich mag den Klang der Natur, aber andere Sportler schwören auf Musik im Ohr. Wenn es für Euch eine Motivation ist und entspannt, dann Kopfhörer auf und Rock’n Roll.
  • Gleiches gilt für die Technik. Es gibt unzählige Uhren und Apps, die uns scheinbar steuern. Alles kann analysiert werden und ehe wir uns versehen, haben wir uns kaputt analysiert. Klar können App und Uhr eine wunderbare Motivation sein, sei es durch das Aufzeichnen der einzelnen Kilometer oder des Profils und mit Stolz könnt Ihr nach dem Lauftraining schauen, was Ihr erreicht habt. Nur werdet eben nicht zum Sklaven der Technik, macht Euch nicht durch den Puls oder durch eine bestimmte Pace verrückt. Hier gilt es eben auch auf den eigenen Körper zu hören und ein Gefühl für das Laufen und Lauftempo zu entwickeln.
  • Belohnt Euch! Denn jeder geschaffte Lauf ist ein Erfolg für Euch. Nehmt Euch nach dem Training 10-15 Minuten Zeit, um wieder zur Ruhe zu kommen und genießt das Gefühl, wenn der Körper langsam wieder runterfährt. Auch wenn Ihr bestimmte Ziele erreicht habt, kann es motivierend sein sich zu belohnen, sei es mit einer Massage, einem schönen Essen, einem tollen Buch oder einem Besuch im Kino.
  • In Gesellschaft kann es viel angenehmer sein, wenn Ihr nicht so der „Alleine-Typ“ seid, dann sucht Euch eine Laufgruppe oder Freunde, die gemeinsam mit Euch die Laufstrecken unsicher machen.
  • Seid Euch bewusst, dass Ihr durch das Laufen vieles bewegt und das eigene Leben eine Veränderung erleben wird. Ihr müsst es nur wollen. Deshalb bleibt mir nur noch zu sagen: Lauf doch einfach los.

Laufen und Freude


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  • Laufziele erreichen, sei es eine bestimmte Laufstrecke erstmals erfolgreich zu finishen oder eine neue Bestzeit zu laufen

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Mein Name ist Heiko Wache und ich bin 45 Jahre alt. Ich bin zertifizierter Laufcoach, Personal Trainer und Fitnesstrainer-B. Mein beruflicher Weg gilt dem Sport als Personal Trainer mit dem Spezialgebiet Lauftraining. Weitere Informationen zu meinem Personal Training, der Online-Trainingsbetreuung und zum Laufen und der Fitness im Allgemeinen können sehr gern erfragt werden. Ihr findet mich natürlich auch auf: Facebook, Twitter und Google+.

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