Laufen in der dunklen Jahreszeit

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Laufen in der Dunkelheit ist gerade im Herbst und Winter ein Thema für den Großteil an Läuferinnen und Läufern. Aber es gibt viele Möglichkeiten, das Laufen im Dunkeln sicher zu gestalten und dabei auch noch Spaß zu haben. Es gilt auf einige Dinge besonders zu achten, aufmerksam zu laufen und vorausschauend zu laufen. Leider ist nicht jeder Radfahrer mit Licht am Fahrrad unterwegs, auch Autofahrer rechnen gerade in einsamen Gebieten nicht immer mit Läuferinnen und Läufern. Also gilt es, alle Sinne zu schärfen, um Gefahren aus dem Weg zu laufen. Durch spezielle Bekleidung und Laufausrüstung kann die eigene Sicherheit beim Laufen in der Dunkelheit erhöht werden.

Laufen in der Dunkelheit – Die Laufausrüstung

Es gibt viele Möglichkeiten, um zu sehen und gesehen zu werden. Eine Stirnlampe zum Laufen sorgt für ausreichend Licht beim Laufen in der Dunkelheit. Es gibt verschiedene Stirnlampen für Läufer im Handel oder in den einzelnen Onlineshops zu kaufen. Beim Stirnlampen kauf sollte auf das jeweilige Einsatzgebiet geachtet werden. Denn die einzelnen Stirnlampen haben verschiedenste Eigenschaften. Gute Laufstirnlampen bieten die Möglichkeit der Helligkeitsregulierung in einzelnen Stufen.

Leuchtwesten sorgen beim Laufen in der Dunkelheit dafür, dass man schneller gesehen wird. Durch auffällige Farben und Reflektoren leuchten diese Westen, wenn sie durch Lichtquellen wie Fahrradlampen, Autos usw. angeleuchtet werden. Die reflektierende Leuchtweste kann beim Laufen in der Dunkelheit über der restlichen Laufbekleidung getragen werden.

Daneben bietet der Laufmarkt verschiedene Laufjacken an, die oft schon mit Reflektoren versehen sind. Hier gilt es zu testen, ob und inwieweit diese Reflektoren ausreichend beim Laufen im Dunkeln sind. Es gibt eine große Auswahl an Laufbekleidung, die mit Reflektoren und Reflektorstreifen ausgestattet ist, wie Laufhandschuhe, Laufmützen, Laufhosen oder Laufschuhe. Es wird viel getan, um die Sicherheit in der Dunkelheit zu gewährleisten. Ein Reflektorband am Arm oder an den Beinen kann weitere Sicherheit bringen, aber ob dies notwendig ist, muss jeder für sich entscheiden.

Laufen, Dunkelheit, Gefahren

Mit einiger Sorgfalt können die Gefahren beim Laufen in der Dunkelheit für sich und andere minimiert werden und alle Läufer kommen sicher und gesund durch die dunkle Jahreszeit. Leider birgt gerade für Läuferinnen das Laufen bei Dunkelheit noch eine weitere Gefahr. Es passiert wahrscheinlich selten, aber es kommen Überfälle und Angriffe auf Frauen vor. So besteht die Möglichkeit für Frauen, in Gegenden zu laufen, die auch in der Dunkelheit nicht so einsam sind. Noch besser ist natürlich die Möglichkeit, in einer Laufgruppe zu laufen oder mit einem Partner. Aber nicht jede Frau hat diese Alternative.

Pfefferspray beim Laufen ist eine Möglichkeit, um sich vor Angreifern in der Dunkelheit zu schützen. Leider ist nicht sicher, ob dies im Ernstfall wirklich zum gewünschten Erfolg führt. Besser, man geht unbekannten Personen rechtzeitig aus dem Weg und läuft dann lieber einen Umweg, um der eventuellen Gefahr aus dem Weg zu laufen.

Zusammenfassung

  1. Ich denke, ganz wichtig ist helle Laufbekleidung oder Laufbekleidung mit ausreichend Reflektoren, damit wir als Läufer zeitig genug wahrgenommen werden, aber eine Garantie ist das auch nicht. Erst in der letzten Woche hatte mich ein Jugendlicher bald auf seinen Fahrrad geladen, er fuhr aber auch ohne Licht. Es gibt im Handel mittlerweile eine ganze Menge Hilfsmittel für das Laufen in der Dunkelheit. Auch hier gilt: Ausprobieren, egal ob Leuchtwesten, Reflektoren usw. Nicht jeder mag wie ein Tannenbaum durch die Gegend laufen, auch wenn dadurch die Sicherheit steigt. Aber auch Läufer sind manchmal etwas eitel.
  2. Gerade, wenn man an Straßen (Fußwege) entlang läuft, blenden entgegen kommende Autos. Ich versuche da immer mit tief gesenktem Kopf zu laufen, was natürlich auf Dauer auch nicht geht. Wenn es nicht zu kalt ist, hilft gegen das Licht auch eine Schirmmütze tief ins Gesicht gezogen, um wenigstens ein wenig von der Strecke vor uns zu sehen.
  3. Um selber einigermaßen zu sehen und – natürlich noch besser – gesehen zu werden, helfen auch Stirnlampen, die mittlerweile in verschiedenen Variationen angeboten werden. Auch hier gilt: Ausprobieren und nicht jeder mag so ein Gerät auf dem Kopf.
  4. Ansonsten bleibt zu sagen: Vorausschauend laufen und selber versuchen, gewisse Gefahren zeitig genug zu erkennen. So laufe ich schon mit Absicht immer ganz an den Rand, wenn ich Fahrradfahrer sehe, um einen Zusammenstoß zu vermeiden.
  5. Unbekannte Streckenabschnitte sorgen in der Dunkelheit auch nicht gerade für mehr Sicherheit. Lieber bekannte Strecken laufen, wo gewisse Gefahren auf der Strecke bekannt sind, Schlaglöcher, Erhebungen usw.

Weitere Tipps und Vorschläge können gern in den Kommentaren niedergeschrieben werden.

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Mein Name ist Heiko Wache und ich bin 42 Jahre alt. Meine Heimat ist das Lausitzer Seenland, meine Heimatstadt Senftenberg. Meine Leidenschaft zum Laufen habe ich schon frühzeitig entdeckt. Ich bin zertifizierter Laufcoach, Personal Trainer und Fitnesstrainer-B. Mein beruflicher Weg gilt dem Sport als Personal Trainer mit dem Spezialgebiet Lauftraining. Weitere Informationen zu meinem Personal Training, Sightrunning und über das Laufen im Allgemeinen können sehr gern erfragt werden. Ihr findet mich natürlich auch auf: Facebook, Twitter und Google+.

2 Kommentare Schreibe einen Kommentar

    • Ja. Und bald gibt es eine Erinnerung an den Winter. Im letzten Jahr waren hier am 27. Oktober Minusgrade und Eis und Schnee. Und die Stirnlampe wird wieder mal für die meisten Läufer für die nächsten Monate der beste Freund. :-)

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