Positives Feedback einer Laufeinsteigerin

Leser-Feedback

Als Blogger schreibt man, weil es Spaß macht, und weil man sich für ein Thema begeistern kann. In meinem Fall ist es die Leidenschaft zum Laufen. In meinem Blog greife ich verschiedene Themen auf und mache daraus Artikel. Mal gibt es auf dem Blog größere Resonanzen in Form von Kommentaren oder über die verschiedenen Social Media Plattformen, mal weniger. Über die Jahre habe ich natürlich mitbekommen, dass es viele stille Leser gibt. Manchmal gibt es auch ein Feedback per Mail, oder es werden Fragen gestellt, die ich gern beantworte. Seltener gibt per Mail ein positives Feedback. Umso mehr freue ich mich natürlich, wenn mich positive Worte zum Blog erreichen, denn diese gehen runter wie Öl. Vor zwei Tagen erhielt ich von der Leserin Petra eine wirklich sehr nette E-Mail, die mich natürlich auch in dem bestärkt, was ich da mache – als Laufblogger und beruflich als Laufcoach und Personal Trainer.

In diesem Fall möchte ich Euch die Mail nicht vorenthalten, weil ich meine, dass das Erzählte und Erlebte motivierend für andere sein kann. Denn es zeigt, was möglich ist, wenn man mit dem Laufen beginnen will und einfach die Freude daran hat, sich zu bewegen und das Laufen für sich zu entdecken.

Die positive Leser-Mail

Danke für den Spaß am Laufen
Ganz vielen Dank für Deine Website!!

Bisher hatte ich mich jahrzehntelang nach dem Motto bewegt: „Laufen ist grottenlangweilig – gelaufen wird nur, wenn gar nichts anderes mehr geht.“ (Sei es wegen Problemen mit Armen, Händen oder Augen, Paddeln nach Umzug in andere Region unmöglich, viele Spät- und Nachtschichten verhindern die Sportvereinsmitgliedschaft,…) Außerdem musste ich mir bei meinen vergangenen Laufeinstiegen viel zu oft dieses ganze Gerede über „die“ richtige Lauftechnik etc. anhören – es klang wie Predigten, war bevormundend und fühlte sich gleichzeitig ungesund an. Und so langweilig!

Da ich mittlerweile eine Ergänzung zu meinem beruflichen, fast nur den Oberkörper beanspruchenden und die allgemeine Kondition nicht wirklich fördernden Training brauche, bin ich im Ausschlussverfahren darauf gekommen, dass eigentlich nur Laufen als Ergänzung geht. Schauderhafte Entdeckung! Oder Spazieren gehen, aber wenn 3-4 km schon immer eine normale Alltagsdistanz waren, dauert das so lange…

Beim Googeln blieb ich dann immer wieder auf Deiner Seite hängen und machte mir so meine Gedanken: Wie bin ich gestrickt, was mag ich, wieviel Training muss eigentlich überhaupt sein, sprich: Was ist das Ziel, und wie wird es weniger langweilig? Das Ziel ist einfach: Ein bisschen mehr allgemeine Fitness. Leichtes Konditionstraining. Also gestaltete ich meinen Laufeinstieg folgendermaßen:

  • Wo bin ich gerne? (Habe kein Auto, also erstmal wochenlang in der näheren Umgebung spazieren gegangen und potentielle Strecken ausgekundschaftet. Nebenbei eine Marderfamilie und einen Einbrecher beim Ausspähen gefunden. Hmpf.)
  • 30 min gehen sind bei mir 3 km. Also mit google maps in der schönsten Ecke rumgemessen, wie sich da ab Haustür eine 3,5 km-Strecke hinlegen lässt. (Es wurden 4,8 km. Macht aber nichts, 700 m bis zum Startpunkt zu gehen ist ja kein Ding.)
  • Grundeinstellung: 100 m Laufen am Stück reichen völlig. Hauptsache draußen sein. Gehen ist ja auch nicht weg. Also mehr „Spazieren gehen mit immer wieder Antraben“, das aber 2 – 3 mal die Woche. (Mittlerweile bin ich „schon“ bei 200-500 m am Stück)
  • Outdoor-Tennisschuhe, halblange weite Jeans, Sport-BH und Fahrradtrikot gehen für den Anfang. Alles Weitere findet sich mit der Zeit.
  • Fasanen-Familien, junge Ziegen und ähnliche Sehenswürdigkeiten dürfen notfalls auch stillstehend bewundert werden.
  • Wichtiges Utensil z. Zt.: Eine leere Plastiktüte. (Ich bin doch nicht blöd und laufe an Himbeeren, Johannisbeeren, Pflaumen… einfach vorbei! Pausen sind ja sooo wichtig, und Vitamine erst… : ) ) (Im Ausgleich ist die Strecke ja auch etwas länger.)
  • Es kommen dumme Sprüche und zweifelnde Blicke von Spaziergängern, Radfahrern und Läufern. Wegen der Kleidung, den Abstechern in die Himbeeren, den vielen Gehpausen. Die Sprüche kommen aber in freundlichem oder norddeutsch-trockenem Ton (also nicht wirklich abwertend), denn:
  • Mein Grinsen bei der ganzen Sache ist ziemlich breit. Und genau das ist Dein Verdienst!

Durch Deine Website probiere ich herum, wie mir Laufen Spaß machen kann. Meine Ergebnisse: Eher unbefestigte Wege und nicht so viel Gleichmaß, was ja auch gleich die Muskulatur vielseitiger trainiert; wenig Tempo, um rechts und links mehr zu sehen. Momentan experimentiere ich (für mein Gefühl erfolgreich) damit, das Tempo an die Atmung anzupassen, also ein Laufabschnitt mit 4 Schritte einatmen / 4 Schritte ausatmen, einer mit 3/3. 2/2 kommt später. Und: AUCH DAS MACHT SPASS!

Langer Rede kurzer Sinn: Danke für Deine Website, Deine Arbeit, Deinen motivierenden Stil! Hätte vorher nie gedacht, dass Laufen Spaß machen kann.

Viele Grüße und Dir auch viel Spaß,
Petra

Vielen Dank an Petra, dass ich diese Mail veröffentlichen durfte, um zu zeigen, dass vieles möglich ist, wenn man wirklich möchte. Und diese Mail motiviert mich natürlich weiterzumachen und noch viele hoffentlich wissenswerte und motvierende Artikel über das Laufen zu verfassen.


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Mein Name ist Heiko Wache und ich bin 45 Jahre alt. Ich bin zertifizierter Laufcoach, Personal Trainer und Fitnesstrainer-B. Mein beruflicher Weg gilt dem Sport als Personal Trainer mit dem Spezialgebiet Lauftraining. Weitere Informationen zu meinem Personal Training, der Online-Trainingsbetreuung und zum Laufen und der Fitness im Allgemeinen können sehr gern erfragt werden. Ihr findet mich natürlich auch auf: Facebook, Twitter und Google+.

4 Kommentare Schreibe einen Kommentar

  1. Hallo Heiko und Petra!
    Das ist eine sehr schöne Email. Es hat Freude gemacht, sie zu lesen. Man kann den Worten nur zustimmen… 🙂
    Ich wünsche Dir Petra weiterhin viel Spaß und Freude am Laufen. Und dumme Sprüche lassen wir einfach nicht an uns heran, die laufen wir einfach weg…. 😉
    LG Daniela

    • Danke! Nur dem „Sprüche weglaufen“ kann ich mich (noch?) nicht anschließen, denn ich bekomme beruflich auch immer dieselben blöden Sprüche aufgetischt. Dann fange ich reflexmäßig an zu kontern. Beispielsweise habe ich dem Typen mit dem Spruch zu den Himbeeren aber mal laut und deutlich klar gemacht, dass er das sowieso nur sagt, weil ich ihm keine übrig gelassen habe. (Natürlich mit diesem erkennbaren versteckten Grinsen im Gesicht, zum Deeskalieren.)
      Heiko, wäre das nicht auch ein Thema, die besten Antworten auf die gängigsten Sprüche gegen Läufer (wie in „Saufen statt Laufen“) zu sammeln? Wir machen das im Beruf unter Kollegen. Da entstehen sehr wirksame (= humorvoll deeskalierende) Antworten, und es macht echt Spaß.

        • Hm, meine Erfahrung mit dem Laufen ist ja mehr so eine Sache von Monaten als von Jahren. Daher hätte ich bisher auch nur den Spruch mit den Himbeeren beizutragen.
          Aber ich behalte das gern im Hinterkopf und melde mich, wenn mir etwas einfällt.
          Bunte Grüße!

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