Das 2. Laufen total- Laufcamp ist Geschichte

Laufcamp: Um den See
Vom 6. bis 8. März 2015 durfte ich Läuferinnen und Läufer aus verschiedenen Gegenden unseres Landes in Senftenberg zum zweiten Laufen total-Laufcamp begrüßen. Interessierte aus Sachsen Anhalt, Sachsen, Thüringen und Brandenburg wollten an drei Tagen mehr über das Laufen und das Lauftraining erfahren. Start war am Freitag, den 6. März 2015 um 16:30 Uhr in der Pension Mandy. Zu diesem Zeitpunkt hatten sich alle 15 Teilnehmer in Senftenberg eingefunden und die einzelnen Zimmer bezogen. Erwartungsvolle Blicke waren auf mich gerichtet als ich mit einer kurzen Ansprache das Laufcamp eröffnete. Für eine besser Verständigung untereinander wurde mit einer kleinen Vorstellungsrunde begonnen und danach ging es mit einer ersten Laufrunde weiter.

Mit der abendlichen Laufrunde stellte ich den Teilnehmern die Senftenberger City, den Stadtpark inklusive Schloss, den Senftenberger See und den Stadthafen genauer vor. An einigen Stellen informierte ich über geschichtliche Daten, um den Teilnehmer die Möglichkeit zu geben, sich nicht nur sportlich sondern auch kulturell zu schulen. Im Buchwalder Strandbereich wurde es dann erstmalig ernst. Mit kleineren Übungen sensibilisierte ich die Laufcamp-Teilnehmer für die Wahrnehmung des eigenen Laufstils, und erste Aha-Effekte waren zu vernehmen. Was fühlt sich gut an, und welcher Laufstil ist unangenehm? Durch das Übertreiben verschiedener Laufstile konnte dies erreicht werden. Schnell war den einzelnen Läufern klar, was sich gut und was sich anstrengend und unangenehm anfühlt. Nach dieser kleinen stilistischen Einheit ging es in der Dämmerung im Laufschritt zurück zur Pension Mandy. Diese beherbergte die einzelnen Teilnehmer am Wochenende und bot Platz für das gesamte Laufen total Laufcamp.

Etwas Theorie beim Laufen total Laufcamp

Sonntag, kurz bevor es um den See ging

Nach einem gemeinsamen Abendessen ging es in der Theorie noch einmal um Lauftechnik und einen guten Laufstil. Dabei zeigte ich, was einen effektiven Laufstil ausmacht. Gleichzeitig war und ist es mir aber auch wichtig, daraus kein Dogma zu machen. Denn Beobachtungen bei Laufveranstaltungen zeigen mir ganz klar: Es gibt unzählige verschiedene Laufstile, und jeder kommt irgendwie vorwärts. Deshalb ist es erlaubt zu hinterfragen, was notwendig ist und wie viel notwendig ist, um den eigenen Laufstil zu optimieren. Von krassen Veränderungen von jetzt auf gleich halte ich nicht viel, denn Bewegungsabläufe, die sich über Jahre eingeprägt haben, sind nicht von heute auf morgen zu beseitigen. Auch darf meines Erachtens nicht vergessen werden, dass (zu starke) Veränderungen sich gesamtheitlich auswirken und eventuell körperliche Probleme (Muskulatur, Gelenke) nachsichziehen, die bis dato nicht bekannt waren.

Zum Schluss wurde noch über unterschiedlichste läuferisch relevante Themen diskutiert. Dabei stellte sich mal wieder heraus, dass gerade bei der Ernährung die Meinungen sehr weit auseinander gehen. Keilereien konnten frühzeitig abgewendet werden, und so ging es nach 22 Uhr in die Nachtruhe.

Laufen total-Laufcamp: Tag 2

Motiviert ging es am Samstag um 9 Uhr in die nächste Runde. Der Vormittag stand ganz im Zeichen Lauftechnik, Koordination, Lauf-ABC und Treppenläufe. Diese praktischen drei Stunden wurden im Strandbereich von Buchwalde beim bestem März-Wetter durchgeführt. Ich erklärte, wie ein Lauf-ABC durchgeführt wird, und die Teilnehmer lernten viele Übungen in der praktischen Durchführung kennen. Dazu folgten unterschiedlichste Kombinationsmöglichkeiten, die Umsetzungen von Steigerungsläufen bis hin zu kleineren Sprints. Nach einer kleinen Pause mit Getränken und Snacks ging es noch einmal an einer Treppe richtig zur Sache. Hier waren Kraft, Koordination und Ausdauer gefragt, und durch das Training erfuhr der eine andere Teilnehmer, wo sich die eigenen Grenzen befinden. Persönlich fand ich den Einsatz und die Bereitschaft neue Dinge kennenzulernen bei allen Laufcamp Teilnehmern sehr gut, und schnell waren wir eine dufte Truppe, die gemeinsam viel Spaß hatte. Es wurden Fragen gestellt, und immer mal wieder kam es zu kleineren fachlichen Diskussionen.

Laufen total Laufcamp: Lauf ABC

Lauf-ABC in Buchwalde

Lauf ABC individuell

Übungen in der Praxis erläutert

Lauf ABC

Lauf-ABC in der Praxis

Steigerungsläufe

Steigerungsläufe in der Praxis

Sprints beim Laufen total Laufcamp

Jetzt wird es ganz schnell

Laufen total März 2015

… und noch schneller

Geschafft und dennoch glücklich machten wir uns nach der Praxis im Laufschritt auf dem Weg, um in der Pension Mandy das Mittagessen einzunehmen. Alle hatten richtig Hunger – für mich ein gutes Zeichen, denn dann war auch die Einheit am Vormittag von der Intensität genau richtig gewählt. Um 14 Uhr ging es dann in einem Vortrag meiner Frau Nicole, die als Coach, Kommunikationstrainerin und in der Supervision tätig ist, um die Thematik: Sportliche Ziele wirkungsvoll setzen und erreichen. Die zwei Stunden waren sehr kurzweilig und regten die Teilnehmer zum Mitmachen und Nachdenken an. Erst hier wurde vielen bewusst, wie komplex diese Thematik ist, und dass man sich mit eigenen Zielen nicht einfach mal nur so beschäftigen kann. Dies ist ein Prozess, der einen längeren Zeitraum einnehmen kann. Meine Beobachtungen waren, dass bei einigen Teilnehmern ein Prozess des Nachdenkens im Gange war. Möchte ich wirklich dieses oder jenes sportliche Ziel erreichen?

Nach der überhaupt nicht langweiligen Theorie ging es bei tollem Wetter noch einmal in Richtung Senftenberger See. Diesmal war Schnelligkeit gefragt. Ich durfte verschiedene Formen des Tempotrainings vorstellen, die natürlich auch von allen ausprobiert wurden. Zum Beispiel das Fahrtspiel oder 200 m-Tempoläufe. Es war intensiv, und danach ging es für die ganz Mutigen mit den Füßen in den Senftenberger See. Das kalte Wasser tat gut und half sicherlich auch ein wenig gegen die Anstrengung der Tempoläufe.

Am Abend gab es wieder durch den netten Einsatz der Pension Mandy ein reichhaltiges Abendessen, und es wurden verschiedenste Themen des Lauftrainings und der Trainingsplanung angesprochen. Die Müdigkeit zwang aber gegen 22 Uhr die meisten Teilnehmer ins Bett.

Um den Senftenberger See

Für die müden Knochen ging es am Sonntag, um 9 Uhr, noch einmal richtig zur Sache bei der ganz lockeren Runde um den Senftenberger See. Vorher bekam jede Frau eine Rose zum Internationalen Frauentag überreicht, welche – glaube ich – doch bei der einen oder anderen für Erstaunen sorgte. Damit hatten sie wohl nicht gerechnet. Bei freundlichem Wetter ging es zu erst am Elsterdamm und später immer am See entlang. Ich stellte unseren Senftenberger See mit Zahlen und Fakten vor; Kilometer für Kilometer wurde eingesammelt. Auf der Strecke waren zwei Verpflegungspunkte mit Snacks, Obst und Getränken für die Laufcamp-Teilnehmer eingerichtet. Insgesamt war es eine spaßige und unterhaltsame Laufrunde. Zur Hälfte der Strecke stellte ich den „Schiefen Turm“ vor. 177 Stufen waren zu bewältigen, und dafür gab es einen großartigen Blick auf den Senftenberger See und das Lausitzer Umland. Dazu stellte ich meine sicherlich nicht ganz alltägliche Idee vom ersten 10 Stunden Turm-Ultralauf vor, der am 10.10.2015 genau an diesem Turm stattfindet.

Lauf um den See

Lauf um den See

Lächeln

Immer ein Lächeln im Gesicht

Auf dem Turm

Auf dem „Schiefen Turm“

Bald ist es geschafft

Bald ist es geschafft, nur noch 2,5 Kilometer

Laufcamp gemeinsam ins Ziel

Gemeinsam ins Ziel

Was mir sehr gut gefallen hat, ist die Gemeinschaft, die sich während des Laufens bildete und die dann auch gemeinsam die gesamte Strecke schaffen wollte. Für den einen oder anderen Teilnehmer war es ein Grenzgang, denn bis zu diesem Zeitpunkt hatten diese noch nie 19 km unter die Laufschuhe genommen. Gemeinsam wurde es aber geschafft, und so ging es dann gegen 12 Uhr auch als Einheit zum Ziel an der Pension Mandy. Dies bedeutete nicht nur das Ziel der Senftenberger See-Runde sondern auch Zielschluss des Laufen total-Laufcamps. Nach einer kurzen Verabschiedung trennten sich dann die Wege aller Teilnehmer.

Während des gesamten Laufcamps konnten die Teilnehmer ausführlich zwei ausgewählte Laufschuhe von Mizuno testen. Einmal den Mizuno Wave Rider 18 und den Mujin. Dieses Angebot wurde sehr dankbar angenommen, ist es doch mal eine andere Möglichkeit als das Testen in einem Laufgeschäft. Vor allem der Wave Rider 18 kam dabei sehr gut an. Und für alle Leseratten gab es zum Schmöckern Bücher aus dem aktuellen Programm des Sportwelt Verlages. Und es konnte das rein pflanzliche Fuß- und Schuhdeo BioFit von den Teilnehmern getestet werden. Einige durften sogar ein Deo mitnehmen und haben sich sehr darüber gefreut. Das Deo stellt einen sicheren Schutz vor Fußgeruch und eine Erfrischung für die Füße dar.

Ich möchte mich auf diesem Weg bei allen Teilnehmern für das tolle Wochenende bedanken, es hat riesigen Spaß mit Euch gemacht. Ich hoffe, Ihr konntet viele Anregungen mitnehmen, und natürlich bin auch ich als Veranstalter dankbar für Anregungen und Ideen. Weiterhin gilt mein Dank der Pension Mandy für die Unterstützung bei der Bereitstellung der Räumlichkeiten. Aber nach einem Laufcamp ist vor dem nächsten Laufcamp, und schon jetzt freue ich mich auf den 4. bis 6. September 2015, wenn es heißt: Herzlich Willkommen zum 3. Laufen total-Laufcamp.

Laufen total Laufcamp 2015

Laufen total-Laufcamp 2015 am Senftenberger See


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Mein Name ist Heiko Wache und ich bin 45 Jahre alt. Ich bin zertifizierter Laufcoach, Personal Trainer und Fitnesstrainer-B. Mein beruflicher Weg gilt dem Sport als Personal Trainer mit dem Spezialgebiet Lauftraining. Weitere Informationen zu meinem Personal Training, der Online-Trainingsbetreuung und zum Laufen und der Fitness im Allgemeinen können sehr gern erfragt werden. Ihr findet mich natürlich auch auf: Facebook, Twitter und Google+.

3 Kommentare Schreibe einen Kommentar

    • Vielen Dank, Eddy. Es hat riesigen Spaß gemacht und jetzt geht es an die Planung für September. Da werden auch Teilnehmer aus Deiner Gegend dabei sein 🙂

  1. Ich kann mich Eddy nur anschließen.
    Es freut mich, dass das Laufcamp so gut ankommt und die Teilnehmer auch alle mit mehr Wissen und Spaß aus dem Camp gegangen sind. Tolle Sache!

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