Glückliche Sportlerinnen und Sportler nach dem dritten Laufen total Laufcamp

Sonnenuntergang beim Laufcamp
Am Wochenende vom 4. bis zum 6. September 2015 fand die nunmehr dritte Auflage des Laufen total Laufcamps in Senftenberg statt. Ich habe mir wieder einiges für die Teilnehmer einfallen lassen, um ein spannendes, interessantes und wissenswertes Camp zu organisieren. Anmeldungen lagen aus den verschiedensten Teilen Deutschlands vor; eine Teilnehmerin nahm sogar die Hinfahrt von sieben Stunden auf sich, um ein Laufwochenende in der Lausitz zu erleben. Dabei sollte es nicht nur um das Abspulen von Kilometern gehen, sondern um eine weitreichende Wissensvermittlung zum Laufsport und das Lauftraining. Wissen, welches praktisch erläutert und umgesetzt wurde und das die Teilnehmer selbst ins eigene Training integrieren können.

Wie so oft war von einigen Teilnehmern im Vorfeld die größte Sorge, dass sie das Pensum nicht schaffen könnten. Diese Angst konnte ich aber wohl sehr schnell nehmen, denn es geht bei den Laufen total Laufcamps nicht um Weltrekorde und Bestzeiten. Die gemeinsame Freude am Laufen, die Neugierde und der Erfahrungsaustausch sind wichtige Grundpfeiler. Es ist mir wichtig, ein Laufcamp von Läufern für Läufer zu schaffen. Wer das Laufen zu engstirnig und überambitioniert betrachtet, ist beim Laufen total Laufcamp definitiv fehl am Platze. Deshalb habe ich als Zielgruppe im Vorfeld die Laufeinsteiger und das glorreiche Mittelfeld angesprochen. Auch wenn es inzwischen die dritte Auflage für mich war, stieg dennoch von Stunde zu Stunde die Anspannung. Es stellten sich Fragen, ob auch alles vernünftig organisiert ist, etwas vergessen worden sein könnte, wie wird das Wetter sich entwickeln wird und auf welche Teilnehmer-Persönlichkeiten ich treffen würde.

Das dritte Laufen total Laufcamp

Am Freitag, dem 4. September, um 16 Uhr hatte sich die Sache mit der Anspannung erledigt. Ein bunter Haufen von Läuferinnen und Läufern saß in der Pension Mandy an einem großen Tisch und ich durfte alle begrüßen. Von der ersten Minute an hatte ich das Gefühl, dass es sich menschlich um eine interessante und umgängliche Truppe handelte. Und ich nehme es schon vorweg: Ich sollte mich nicht täuschen. Und es war mir natürlich eine Ehre, die Sportler aus ganz unterschiedlichen Orten unseres Landes zu begrüßen – wie Berlin, Bad Essen, Bremen oder Bochum. Das Laufen total Laufcamp scheint sich herumzusprechen. Für mich bedeutet dies aber eben immer wieder, mit viel Leidenschaft und Vollgas das Wochenende zu gestalten. Nach der gemeinsamen Vorstellung und den organisatorischen Informationen ging es gegen 16:45 Uhr gemeinsam auf eine schöne Lauftour durch das Lausitzer Seenland. Dabei war mir wichtig, auf jeden Sportler und jede Sportlerin im Rahmen der individuellen Leistungsfähigkeit einzugehen. Die Strecke war ca. 19 Km lang und führte über die Senftenberger City, zum Senftenberger See, den Koschener Kanal plus Schleuse zum Geierswalder See, zum Aussichtspunkt „Rostiger Nagel“ und wieder zurück. Unterwegs waren für alle Teilnehmer Verpflegungspunkte eingerichtet und wer nicht mehr weiterlaufen konnte, durfte ohne schlechtes Gewissen im Auto einen Platz einnehmen.
Praxis beim dritten Laufen total Laufcamp
Der Lauf wurde als Gruppenlauf gestaltet und wir ließen uns genügend Zeit. Es wurde geplaudert, man lernte sich kennen, und ich erzählte einiges über unsere Region. Alles werde ich natürlich in diesem Artikel nicht wiedergeben; viele Sachen bleiben unser Geheimnis oder Ihr kommt einfach mal selbst zu einem der nächsten Laufen total Laufcamps.

Auf unserer Freitagstour bot uns das Wetter eine breite Palette, von Regen und Wind bis hin zu herrlichstem Sonnenschein. Alles war natürlich von mir genauso bestellt und wurde prompt geliefert: Regenschauer am Anfang, die Sonne in der Mitte oder der einzigartige Sonnenuntergang zum Schluss unserer Tour.

Am Abend gab es ein abwechslungsreiches Abendessen. In den Gesichtern der Teilnehmer sah ich Müdigkeit, aber auch den Stolz, schon eine ganze Menge sportlich geleistet zu haben. Nach dem gemeinsamen Abendessen gab es noch etwas Theorie zur Lauftechnik und zum Laufstil bis dann gegen 22 Uhr die Nachtruhe eingeläutet wurde.

Volles Programm am Samstag

Mir ist bei meinem Camps eines ganz wichtig, nämlich dass Laufen total nicht nur der Campname, sondern tatsächlich auch Programm ist. Und so gab es von 9 Uhr bis 22 Uhr die volle Breitseite des Laufsports. Von 9 Uhr bis 12:30 Uhr betätigten wir uns aktiv auf einer großen Wiese am Senftenberger See. Wir beschäftigten uns mit der Lauftechnik, probierten viele Übungen aus, liefen mal schnell und mal langsam, hatten viel zu lachen, und die Teilnehmer lernten das Treppentraining kennen. Alle waren mit vollem Einsatz dabei. Gern beantwortete ich die unterschiedlichsten Fragen und ging auf die einzelnen Wünsche ein.

Pünktlich zum sogenannten Mittagsloch waren wir wieder in der Pension Mandy, um uns gemeinsam bei einer leckeren Suppe und Kartoffeln mit Quark und Leinöl die Bäuche zu füllen. Ab 14:30 Uhr hatte meine Frau die Herausforderung angenommen, mit einem Vortrag alle Sportler wach zu halten. Dies gelang ihr sehr gut; die Thematik Ziele und das Erreichen von persönlichen Zielen wurde sehr tiefgründig erklärt und darüber diskutiert. Nach der Theorie durften gegen 16:15 Uhr noch einmal die Laufschuhe geschnürt werden, diesmal ging es in den ehemaligen Tagebau. Damit konnte ich den Teilnehmern eine ganz andere Facette unserer Stadt Senftenberg vermitteln. Das Gelände lud ein, um Elemente des Bergtrainings und alternatives Krafttraining praktisch zu erleben. Nebenbei blieb natürlich viel Zeit für die Landschaft und es gab einen Regenschauer inklusive Regenbogen. Dieses Wetterschauspiel war natürlich wie alles an diesem Wochenende geplant und organisiert (hahaha).
Ziele-Vortrag
Nach 2:30 h hatten dann auch die stärksten Muskeln genug. Abends gab ein weiteres abwechslungsreiches Essen und viele gemeinsame Gespräche. In dem Zusammenhang ging ich noch einmal auf die Wünsche und Fragen der Teilnehmer ein. Mittlerweile waren wir eine wirklich homogene Truppe geworden, so als ob wir uns schon ewig kennen. Genau dieses ist es auch, was für mich das Laufen total Laufcamp ausmacht. Keine Alleinunterhalter und Leistungsfetischisten, stattdessen gemeinsam lernen, trainieren und Spaß haben.

Wir holen uns den Pokal

Und schon begann der letzte Tag des Laufen total Laufcamps. Auf dem Programm stand ein gemeinsamer Start beim Senftenberger Citylauf über Strecken von 5 und 10 Kilometern. Fast alle Teilnehmer des Camps nahmen am Wettkampf teil. Die Herausforderung war es, nach zwei anstrengenden Tagen nochmal alle Kräfte zu mobilisieren und alles zu geben. Das Wetter war auch wieder hörig, es regnete mal leichter und mal stärker – aus meiner Sicht also beste Voraussetzungen für einen Laufwettbewerb. Beim Citylauf wurde auf einem 2,5 km Rundkurs gelaufen, der sehr kurvig war und schon einige Kopfsteinpflasterpassagen für die Teilnehmer bereithielt.

Um 10 Uhr ging das Läuferfeld auf die Strecke und egal ob 5 Kilometer oder 10 Kilometer – ich sah danach ausnahmslos glückliche Gesichter. Zur Krönung durften einige der Laufcamp-Teilnehmer in den einzelnen Alterklassenwertungen sogar auf das Podest. Unsere Melanie krönte das Wochenende mit dem Gesamtsieg bei den Frauen über 10 km, verbunden mit einem wirklich tollen Pokal. Und wenn es am Schönsten ist, sollte man aufhören … Nach der Dusche ging es mit dem Versprechen an die Verabschiedung, dass wir uns wohl nicht das letzte Mal über den Weg gelaufen sind.

Laufen total Laufcamp – Fazit

Ich möchte mich bei allen Teilnehmern für das großartige Wochenende bedanken. Ihr habt mir ganz klar gezeigt, warum ich das alles mache und warum Laufen für mich eine Leidenschaft ist. Weiterhin geht mein großer Dank an die Familie Vogel und Pension Mandy und deren Mitarbeitern – es war mittlerweile die dritte sehr gute Zusammenarbeit. Ohne viele Worte funktioniert es, und die Teilnehmer fühlen sich bei Euch schon nach den ersten Minuten rundum wohl. Ich freue mich auf weitere gemeinsame Camps. Dann geht mein großer Dank an meine Frau, welche die gute Seele im Hintergrund war. Egal ob für den Transport der gesamten Verpflegung, den Service, die Läufer von A nach B zu fahren, sogenannte Kleinigkeiten im Hintergrund, die wichtig sind, um das Große zu gestalten oder den tollen Ziele-Vortrag. Weiterhin geht mein Dank an die Köchin des außergewöhlichen und wohlschmeckenden Abendessens; alle sind satt geworden. Und danke an Euch Leser, die Ihr euch die Zeit genommen habt, den Artikel zu lesen – ich würde mich freuen, den einen oder anderen bei weiteren Laufen total Laufcamps begrüßen zu dürfen.
Laufen total Laufcamp - Truppe

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Mein Name ist Heiko Wache und ich bin 45 Jahre alt. Ich bin zertifizierter Laufcoach, Personal Trainer und Fitnesstrainer-B. Mein beruflicher Weg gilt dem Sport als Personal Trainer mit dem Spezialgebiet Lauftraining. Weitere Informationen zu meinem Personal Training, der Online-Trainingsbetreuung und zum Laufen und der Fitness im Allgemeinen können sehr gern erfragt werden. Ihr findet mich natürlich auch auf: Facebook, Twitter und Google+.

2 Kommentare Schreibe einen Kommentar

  1. Lieber Heiko, deinen Bericht vom 3. Laufcamp kann ich als Teilnehmerin voll und ganz unterschreiben. Du hast die richtigen Worte gefunden: Wir waren eine tolle Truppe, haben mit viel Spaß viel gelernt und wurden bestens versorgt und untergebracht. Dafür noch einmal herzlichen Dank an dich und an alle Akteure, die uns ein so erlebnisreiches Wochenende bereitet haben. Das nächste Laufcamp kommt bestimmt! Also, macht euch auf den Weg, Leute!

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