BMW Laufsport Blogger Camp – Teil 5: Erlebnisbericht zum Sonntag, 16.6.2013

BMW Laufsport Bloggercamp
Abreisetage haben immer was Seltsames an sich. Da gewöhnt man sich an eine Sache, und schon ist sie wieder vorbei. Nach einem erlebnisreichen Samstag beim BMW Laufsport Blogger-Camp bestand der Sonntag offiziell nur noch aus der Rückfahrt nach München. Aber es gibt eben Läufer, die für ihr Hobby gern mal die Nacht etwas verkürzen. So fanden sich am Sonntagmorgen gegen 6:15 Uhr insgesamt fünf Mutige, um eine Runde um den Tegernsee im Laufschritt zu erledigen. Wir nannten es auch die Streberrunde. Ich kann jetzt schon sagen, alle anderen haben einen tollen Lauf in den Sonntag verpasst.
Ablaufplan für Sonntag, den 16.06.2013

  • 8:00 bis 9:30 Uhr Frühstück
  • 9:30 bis 10:00 Uhr Verabschiedung und Auschecken
  • 10:00 bis 11:30 Uhr Fahrt Tegernsee-Garching
  • 11:30 bis 12:00 Uhr Abgabe Fahrzeuge in Garching
  • 12:00 bis 12:30 Uhr Shuttle Flughafen
  • ab 12:30 Uhr individuelle Heimreise

BMW Laufsport Blogger Camp: Eine Runde um den Tegernsee

Nach einer erneut kurzen Nacht war schon das Ende des BMW Laufsport Blogger Camps in Sicht. Einige wenige haben sich für Sonntagmorgen zur Umrundung des Tegernsees verabredet; um 6:15 Uhr trafen wir uns vor dem Hotel Überfahrt, und schon ging es los. Ich mag meine Sonntagsläufe eher langsam und ruhig, die anderen wollten es wohl etwas flotter haben. So ließ ich schon nach 2 Kilometern von der kleinen Gruppe um Ingalena, Hannes, Hendrik und Henrik ab. Sollten die mal ihr Tempo machen, und ich machte so meine 5:20 – 5:30 min/km. Ich gebe zu, ich bin von unserem Senftenberger See etwas verwöhnt. Hier kann man auf einem gut ausgebauten Wegenetz um den See seine Runden drehen, dies war ganz so einfach um den Tegernsee nicht möglich.

Mal ging es eine ganze Weile an einer Straße entlang, dann wieder ein kurzes Stück am See, um dann wieder an der Straße zu landen. Die Ausschilderung war auch nicht die beste, statt 20 Kilometer standen bei mir nach der Runde 22 Kilometer auf der Uhr. Dennoch gab es immer wieder tolle Blicke über den See und die umliegenden Berge. Nach knapp der Hälfte der Strecke gab es eine kurze, aber ziemlich deftige Steigung. Für mich als Flachlandtiroler schon eine Herausforderung. Über den ganzen Zeitraum des Laufes konnte ich mehrere Ballons beobachten, die über den See flogen (richtig heißt es aber fahren). Irgendwann muss ich unbedingt mal eine Ballonfahrt machen.

Nach knapp 14 Kilometern traf ich noch auf „Er will doch nur spielen.“ Beide schauten wir uns an; er war skeptisch, ich war skeptisch. Beide hatten wir Respekt und die Frage war, wer nun den ersten Schritt macht. Ich versuchte mal, den Helden zu spielen: „Wo ist Dein Herrchen?“ Die Antwort kam promt: „Wauwau“, und weg war der Kamerad, um kurze Zeit später mit einem Herrchen wieder aufzutauchen. Ich habe mir irgendwelche Worte gespart, hilft ja meist sowieso nicht. Hundehalter und Läufer eine ewige Freundschaft.

Irgendwann nach 8 Uhr landete ich wieder im Hotel, die Langschläfer unter uns bevölkerten schon das Frühstücksbüffet. Schnell unter die Dusche und noch mal richtig die Energiespeicher mit frischem Obst und anderen leckeren Sachen aufgefüllt.

Der Abschied vom Tegernsee

Laufblogger

Nach dem Frühstück wurde es dann ernst, Rucksack packen und auschecken. Das Treffen unter Laufbloggern und Laufbotschaftern nahm langsam aber sicher sein Ende. Nach einer kurzen und herzlichen Verabschiedung stellte sich sicherlich bei dem einen oder anderen die Frage danach, wann so ein Event mal wiederholt wird. Denn Spaß hat es allen Beteiligten gemacht, und es hat hoffentlich auch jedem etwas gebracht. Denn eines ist uns auch bewusst, auch BMW hat das Event nicht nur aus Nächstenliebe veranstaltet. Ich hoffe, wir anwesenden Laufblogger konnten unseren Lesern in einzelnen Artikeln das Engagement von BMW in den Laufsport etwas näher bringen.

Danach ging es mit den BMW Fahrzeugen wieder in Richtung München. Diesmal nutze ich meine Chance und ging dem Phil auf dem Sack. Eigentlich sind die Autos von BMW einladend, um etwas schneller zu fahren, aber auf der Autobahn ging es nur schleppend voran. Normalerweise hätte ich teilweise auch im Laufschritt neben dem Auto laufen können. In Garching war dann endgültig Schluss, und die restlichen Teilnehmer wurden von freundlichen Chauffeuren zum Flughafen oder Bahnhof gebracht.

Vielen Dank BMW

An dieser Stelle möchte ich die Möglichkeit nutzen, und mich bei BMW, in diesem Fall vor allem beim David und der Nicla, zu bedanken. Ihr habt ein tolles Wochenende auf die Beine gestellt und uns das Engagement von BMW zum Laufsport näher gebracht. Es gab für alle Anwesenden viel Interessantes zu erfahren, und es fand meines Erachtens ein reger Erfahrungsaustausch statt. Mit Interesse werde ich das weitere Engagement von BMW im Laufsport verfolgen. Vielleicht sollte das eigene Engagement im eigenen Unternehmen noch mehr publiziert werden. Denn bei allem positiven Einsatz und Freude am Job hatte ich zum Beispiel nicht den Eindruck, dass der Herr, welcher uns durch das BMW Museum geführt hat, schon je was von BMW im Zusammenhang mit Laufsport gehört hat. Wie wäre es mal mit einem BMW internen Firmenlauf? Oder gibt es sowas schon? Weiteres dazu gibt es dann auch noch mal in meinem abschließenden siebten Teil der Artikelserie.

Heimat, ich komme

Auf dem Flughafen von München hatte mich der Trubel wieder. In einer Ecke ließ ich erste Eindrücke Revue passieren und schmökerte in einer bekannten Laufzeitschrift. Per Flugzeug ging es für mich erst nach Frankfurt und von dort weiter nach Dresden. Es war warm im Flugzeug, eng, und auf dem Flug nach Dresden durfte ich hautnah mit spüren, wie es sich anfühlt, wenn ein fülliger Spanier kuscheln möchte und sein Kumpel die ganze Zeit im ungleichmäßigen Takt auf den Sitz kloppte. Aber auch das habe ich als knallharter Läufer überstanden.

Morgen erfahrt Ihr etwas mehr über meine Bloggerkollegen – in meinem sechsten Teil der Artikelserie zum BMW Laufsport Blogger-Camp.

(Für alle Fotos, die in diesem Artikel verwendet wurden, besitzt BMW die Fotorechte. Vielen Dank, dass ich die Fotos verwenden darf im Zusammenhang mit dem Bericht.)

Die Einladung zum Blogger Camp erhielt ich von BMW. Dennoch hat das Unternehmen keinen Einfluss auf diesen Artikel genommen. Dieser beinhaltet meine Erfahrungen und Empfindungen vom gesamten Wochenende.


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Mein Name ist Heiko Wache und ich bin 45 Jahre alt. Ich bin zertifizierter Laufcoach, Personal Trainer und Fitnesstrainer-B. Mein beruflicher Weg gilt dem Sport als Personal Trainer mit dem Spezialgebiet Lauftraining. Weitere Informationen zu meinem Personal Training, der Online-Trainingsbetreuung und zum Laufen und der Fitness im Allgemeinen können sehr gern erfragt werden. Ihr findet mich natürlich auch auf: Facebook, Twitter und Google+.

4 Kommentare Schreibe einen Kommentar

  1. Ihr hattet ja auch wirklich super Wetter!

    Hinsichtlich des Engagements von BMW für den Laufsport hat mich kürzlich gewundert, dass der dafür geschaffene Twitter-Account geschlossen wurde und man auf den normalen Account verwiesen wurde. Das finde ich schade!

    • Hallo Manu,

      das mit dem Twitter-Account hat mich auch gewundert. Sehe ich auch nicht als sinnvoll an und BMW hat sich damit keinen Gefallen getan, finde ich jedenfalls.

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