Laufverrückte treffen sich

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Laufblogger-Camp 2014Am Wochenende vom 20.06. bis 22.06.2014 trafen sich in Hohegeiß/Harz einige Laufblogger, um gemeinsam zu diskutieren, zu laufen und viel Spaß zu haben. Das ganze Treffen lief von der ersten Minute an recht unkompliziert ab. Es war einfach Klasse zu sehen, wie es funktioniert, wenn Menschen eine Leidenschaft teilen – das Laufen. Der Funke sprang sofort über, und es wurde über alles Mögliche gequatscht, gemeinsam gekocht und natürlich gelaufen. Die meisten der Teilnehmer kannten sich schon von dem einem oder anderen Event, und wenn man sich noch nicht kannte, wurde dies am Wochenende ganz schnell nachgeholt.

Übernachtet wurde in der kleinen „Heimathütte“. Hier kam Klassenfahrt-Feeling auf, denn Läufer sind meist unkomplizierte Menschen und müssen nicht in Luxus schwelgen. Doppelstockbetten und Mehrbettzimmer reichten aus, um uns glücklich zu machen. Der Fußboden diente als eine Art Alarmanlage, geräuschlose Bewegungen waren unmöglich. Wenn einer in der Nacht sein Bett verließ, dann durften dies auch die anderen hören. Das Knarren kam nicht von den Knochen, auch wenn es bei dem einen oder anderen auch nicht ganz ausgeschlossen gewesen wäre. Aber dies ist schon wieder eine andere Geschichte.

Laufblogger-Treffen 2014

Dabei waren:

  • Jan Fitschen (10 000 Meter Europameister 2006) und Frau

Ich hoffe, in dieser Aufzählung habe ich niemanden vergessen. Nach einer etwas längeren orientierungslosen Fahrt durch Hohegeiß fanden wir am Freitagabend unsere Unterkunft. Danach ging es los:

Freitag

  • Begrüßung
  • quatschen und wir wollen mal kurz 4 Kilometer-Laufen (natürlich wurden es fast 9 Kilometer)
  • Jan Fitschen und andere kochen für die ganze Truppe, erst wird gesittet gegessen und zum Schluss gibt es Studentenessen (Nudeln mit Ketchup, weil Tomatensoße aufgebraucht)
  • es wird mit den Bettbezügen gekämpft
  • Jan Fitschen erzählt über Kenia und sein Buch, welches sich gerade in der Planung befindet
  • wir tauschen noch das eine oder andere aus
  • nach Mitternacht ist Schluss

Samstag

  • Aufstehen
  • Frühstücken und plaudern
  • gemeinsam nach Elend fahren (ja, dieser Ort heißt wirklich so)
  • ab Elend geht es in Richtung Brocken, die einen machen mehr als 20 Kilometer und andere machen gleich einen Lauf über 50 Kilometer
  • Persönliches Fazit: Kaputte Knochen können mich nicht stoppen und was ist schon Vernunft.
  • Waschküche Brocken erlebt, da oben war es ordentlich frisch und man konnte kaum 10 Meter weit schauen.
  • Wanderer erklärten uns für verrückt, und beim Aufstieg durfte ich schneller sein als einige Radfahrer, die sich auf dem Zahnfleisch nach oben bewegten.
  • Schöne Trails gelaufen und mehr von der Faszination Harz kennengelernt.
  • Irgendwann wieder im Basis-Lager angekommen. Plaudern, Essen, Fußball, eine Fledermaus beobachten.
  • Kurzes Schlafen

Sonntag

  • Frühstück
  • Säubern und Abschlussfotos
  • Wir sehen uns im nächsten Jahr wieder….

Was so besonders war

Es war nichts großartig geplant, und dennoch hat alles funktioniert. In einzelnen Gesprächen kam es zum Austausch über Ernährung, das Bloggen, über Läufe und das Leben. Einen kleinen Eindruck davon erhaltet Ihr auch über die Videos von Eddy und Gerd:

Vielen Dank für das im Beitrag verwendete Foto an Andreas/Startblog-f.

Mein Name ist Heiko Wache und ich bin 44 Jahre alt. Meine Heimat ist das Lausitzer Seenland, meine Heimatstadt Senftenberg. Meine Leidenschaft zum Laufen habe ich schon frühzeitig entdeckt. Ich bin zertifizierter Laufcoach, Personal Trainer und Fitnesstrainer-B. Mein beruflicher Weg gilt dem Sport als Personal Trainer mit dem Spezialgebiet Lauftraining. Weitere Informationen zu meinem Personal Training, Sightrunning und über das Laufen im Allgemeinen können sehr gern erfragt werden. Ihr findet mich natürlich auch auf: Facebook, Twitter und Google+.

18 Kommentare Schreibe einen Kommentar

  1. War total schön, dass ich wieder dabei sein durfte. Und ich hoffe, es gibt nächstes Jahr eine Wiederholung – wo auch immer: Kenia, Odenwald oder Pfalz; ich mach wieder mit! 🙂

  2. Schön war es Zimmerkollege. Ich hoffe, dass ich deinen Schönheitsschlaf nicht allzu sehr mit meinen Toilettengängen gestört habe (Dielenboden sei dank)…

    Sport frei!
    Thomas

  3. Eigentlich ist so eine Alarmanlage ja gut: Man wird gewarnt, falls die Waschbären uns attackieren, und man wacht am Morgen früh auf, damit man den ganzen Tag genießen kann 😉

    Deine Fuß weiterhin gute Besserung! Dann musst du nächstes Mal auch nicht gegen deine Vernunft laufen.

    • Ein bessere Alarmanlage gibt es wirklich nicht. Erinnerte ein wenig an meine Kindheit auf dem Dorf, da hörte es sich in den Wohnungen auch immer so an. Vor allem dann wenn man heimlich den Kühlschrank erobern wollte 🙂 Und was ist schon Vernunft….

  4. Ein tolles Wochenende und ich stöbere nun gern durch all eure Beiträge, um noch mehr von euren Erlebnissen zu erfahren.

    Auf jeden Fall wirklich eine schöne Reise. Klasse, dass wir uns nun auch einmal persönlich kennenlernen konnten.

    • Hallo Nadin,
      ist immer toll die Menschen hinter einem Blog in der Wirklichkeit zu erleben. Es war ein schönes Wochenende und bei der nächsten Tour bist Du mit dabei 🙂

      Gruß Heiko

  5. „Es war nichts geplant und doch hat alles funktioniert“ … genau das trifft es auf den Punkt. War toll, dich wieder zu treffen – ist mit deinem Fuß wieder alles in Ordnung?

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