Survival Run 2013 und Puma-Bloggertreffen in Hodenhagen

Survival Run Finisher

Am 14. September 2013 fand im Serengeti Park von Hodenhagen der 4. Survival Run statt. Als Hauptstrecken konnte man den Lauf über 8 und 16 Kilometer wählen. Da halbe Sachen nicht so mein Ding sind, wollte ich mir die Vollbedienung in Sachen Dreck, Hindernisse, Schlamm und Wasser geben. In Verbindung mit dem Survival Run wurden einige wenige Blogger von Puma, dem Titelsponsor der Veranstaltung, eingeladen, um Neuigkeiten über das Engagement den Unternehmens zum Laufsport zu erfahren.

Mit den Details meiner siebenstündigen Hinreise am Freitag, dem 13., möchte ich Euch verschonen. Und so nehme ich Euch gleich mit auf einen kleinen Rückblick auf den kurz nach 13 Uhr am Samstag gestarteten Survival Run 2013. Getreu dem Motto des Ansagers der Veranstaltung, welches sich an die Herren der Schöpfung richtete: Hoden baden in Hodenhagen…

Survival Run 2013, mein Erlebnisbericht

Survival Run 2013 der Start

Start beim Survival Run 2013 (Quelle/PUMA SE)

Da ist es nun eine halbe Stunde vor 13 Uhr, bald soll es mit über 2500 anderen Läufern auf die Survival Run Strecke im und um den Serengeti Park in Hodenhagen gehen. Das Wetter war genau so, wie ich es mir gewünscht hatte. Wenn schon ein Hindernislauf mit Schlamm, Wasser, Dreck und Unwegsamkeiten, dann bitte auch Regen. Und genau diesen gab es kurz vor dem Start. Der eine oder andere fand dies vielleicht nicht schön, mich aber hat es begeistert. Schon Tage vorher habe ich mir Regen gewünscht, und scheinbar habe ich einen guten Draht nach oben zum Verantwortlichen für das Wetter. Also wenn schon nass und dreckig, dann bitte richtig. Ein riesiges Starterfeld wartete voller Spannung auf Aufregung auf den Start. Viele verrückte Kostüme waren zu sehen. Ich würde sagen, das Starterfeld war genauso laufuntypisch wie die Veranstaltung selbst.

Heiko beim Survival Run

Ich habe scheinbar viel Spaß ohne Brille. (Quelle/PUMA SE)

Neben dünnen Läufern waren starke Damen und Herren aus dem Kraftsport am Start. Der eine oder andere Freund des Kampfsports war zu sehen, aber auch viele Menschen, die sich einfach mal so an diese Strecke wagten, sei es als Gruppe oder als Einzelkämpfer. Viele gaben sich richtig Mühe in Sachen Verkleidung; die ganz „Kaputten“ gingen gleich mal mit Gasmaske an die Startlinie. Die nächsten hatten sich aus einem Besenstiel ein Pferd gebaut, mit dem sie dann auf die Strecke hoppelten. Die meisten Menschen gingen ohne große sportliche Ambitionen an den Start und wollten einfach nur Spaß haben, Dinge machen, die im normalen Leben so nicht möglich sind, ein kleines Abenteuer, welches uns so im normalen Leben kaum geboten wird. Für die 8 Kilometer Läufer bedeutete, die Distanz in einer Runde und für die 16 Kilometer in zwei Runden zu bewältigen.

Puma und Blogger

Puma und Blogger, leider fehlen Daniel und ich… (Quelle/PUMA SE)

Ich stand mit einer kleinen Gruppe von Bloggern und Puma-Mitarbeitern am Start. Wir warteten, machten unsere Späße und warteten. Denn der Start verzögerte sich, weil einige Sportler durch einen Unfall auf der Autobahn leider erst sehr spät am Veranstaltungsort eintrafen. Fand ich aber eine gute Sache, dass der Veranstalter rücksichtsvoll mit dem Start abwartete. Danach wurde in mehreren Blöcken gestartet. Also zirka 500 Läufer raus, dann 2 Minuten Pause und dann die nächsten. Unserer Startblock ging knapp 8 Minuten nach dem regulären Start auf die Strecke beim Survival Run 2013. Endlich konnte es losgehen. Ich habe mich im Vorfeld nicht mit der Strecke beschäftigt und ließ mich gern überraschen, was da so auf uns wartete. Und so begann alles im ganz langsamen Dauerlauf, eher unspektakulär ohne besondere Hindernisse. Aus meiner Sicht war das auf den ersten Metern sinnvoll, da die große Läufermasse an sich beim Start schon genug Aufmerksamkeit forderte.

Irgendwann gab es die ersten kleinen Baumstämme auf dem Weg, die es ganz einfach zu überqueren galt. Hier habe ich erste Schummler erlebt, die einfach vorbeiliefen. Dann ging es einen kleinen Abhang runter und rein in ein Waldstück. Hier zog sich das Läuferfeld langsam auseinander, und wir konnten schon auf die ersten Läuferinnen und Läufer des vor uns gestarteten Blocks auflaufen. Unsere kleine Truppe war mittlerweile etwas auseinandergezogen, und so liefen der Marek – Running Twins, die Stefanie von der Yamaoka International Public Relations GmbH, der Philipp von Unique Sportstime und ich mehr oder minder gemeinsam.

Daniel Stirnimann vom Seckle Blog aus der Schweiz begann für seine Verhältnisse den Survival Run recht gediegen, um später das Lauftempo anzuziehen. In der Gesamtauswertung aller Nettozeiten hat es für ihn auf der 8 Kilometer Strecke für den 3. Platz gereicht. Ich glaube, das hat selbst Daniel erstaunt, vor allem, weil er alles andere als fit war. Ich denke, er hätte um den ersten Platz mitgekämpft oder besser, er hätte die 8 Kilometer gewonnen, wenn er ganz vorn gestartet wäre. So musste er sich ja noch gegen einen riesigen Pulk an Läufern, die vor ihm gestartet waren, durchsetzen und wurde durch den einen oder anderen kleinen Stau aufgehalten. Das alles hatten die Läufer in den ersten Startreihen ja nicht. Deshalb mein Respekt zu dieser großartigen Leistung.

Eine weitere Person unserer kleinen Bloggerdelegation war der Jörg (oder besser bekannt unter Ultrayogi). Er lief noch ruhiger als die anderen, und so hatte ich ihn gleich nach dem Start aus den Augen verloren. Im Nachhinein habe ich erfahren, dass er wohl umgeknickt war, dennoch hat er natürlich das Ziel der 16 Kilometer erreicht. Auf diesem Weg gute Besserung an Dich Jörg.

Auf einem Waldweg machte ich dann erstmals Witze darüber, wann denn endlich die ersten wirklichen Gemeinheiten kommen. Denn außer einigen Europaletten, die es zu bezwingen galt, war noch nichts Anspruchsvolles zu sehen. Aber dann endlich kam so eine Art Grube. Hier galt es erstmals einen kleinen Stau zu überstehen. Aber dieser war nicht wirklich der Rede wert. Ein kleines Stück bergab, ein sandigen steilen Weg bergauf, durch ein Rübenfeld durch, bücken und unter Hindernissen gebeugt durchlaufen, für mich als großen Menschen war dies durchaus schwieriger als für andere, die kleiner waren. Einen matschigen Abhang runter und wenn man Pech hatte, eine ordentliche Portion Wasser ins Gesicht, welches aus einem Feuerwehrschlauch kam. Ich glaube, bei diesem Bereich handelte es sich um die Sandkuhle Deluxe. Überhaupt sollte man mir bitte verzeihen, wenn ich eventuell die Reihenfolge der einzelnen Hindernisse durcheinanderbringe oder vielleicht mal einen falschen Namen verwende. Aber es ist bei 16 Kilometern nicht ganz so einfach, den Überblick zu behalten.

Survival Run 2013

Es wird gefährlich beim Survival Run (Quelle/PUMA SE)

Das Wort Wasser bitte im Zusammenhang mit dem Survival Run nicht ganz so ernst nehmen, denn das Zeug roch nach allem, nur nicht wirklich nach Wasser. Aber wir haben es ja nicht anders gewollt, und so kam ich mir manchmal wie mit Jauche geduscht vor. Jedenfalls, wenn ich meiner Nase glauben schenkte. Nach diesem ersten Spaß ging es auf normalen Waldwegen weiter, mal etwas Trail, aber insgesamt ganz gut zu laufen. Unterbrochen wurde der normale Lauf immer mal wieder durch das eine oder andere kleinere Hindernis, mal hier kriechen oder da krabbeln. Gerade in der ersten Runde hatte man so den einen oder anderen Po 10 Zentimeter vor der eigenen Nase. Richtig gefährlich war keines die Hindernisse, aber sie durchbrachen den normalen Lauf und forderten den einen oder anderen Läufer schon ganz schön deftig.

Ich konnte mir in diesem Zusammenhang auch nicht den Ausspruch verkneifen: „Früher haben die Leute sowas bei der Ausbildung in der Armee erlebt und geschimpft. Jetzt macht man es freiwillig und zahlt dafür sogar noch.“ Irgendwie schon verrückt, wenn man mal genauer darüber nachdenkt. Aber Laufveranstaltungen in der Art des Survival Runs sind immer mehr im Kommen und werden von vielen Sportlern gern angenommen. Und deshalb haben sie ganz klar ihre Berechtigung (dazu aber nachher noch etwas mehr).

Räuberwand beim Survival Run

Räuberwand (Quelle/PUMA SE)

Ich muss leider zugeben, dass ich nach knapp der Hälfte mal kurz etwas enttäuscht war, denn irgendwie fehlten mir die richtigen Herausforderungen. Aber dann endlich ging es Knall auf Fall los: einen matschigen Abhang runter, viel Pampe, viel Wasser von oben und ratzfatz lag man im Dreck. Kurz danach krabbeln und robben, um kurz in einem Stau zu stehen, der der Überwindung der Räuberwand vorausging. Dies bedeutete, eine Holzwand mit knapp 3-4 Metern Höhe mithilfe eines Seiles zu erklimmen, auf der anderen Seite runter und in mehreren Heuballen zu landen. Weiter über einen Zaun, und dann ging der Spaß im Serengeti Park los: knietiefe Wassergrube hier und ein Wasserfall da. Durch eine Nebelwand kam sogar mal ein wenig düstere Atmosphäre auf. Als Brillenträger hatte ich mich vor dem Lauf dafür entschieden, ohne meine Brille zu laufen, was für mich den Schwierigkeitsgrad um die Hälfte erhöhte. So konnte ich meinen Run auch als: „Ein blindes Huhn auf Kamikazetour beim Survival Run 2013.“ bezeichnen. So war ich spätestens in der Nebelwand blind unterwegs, aber auch das wurde überlebt.

Dann irgendwann ging es es durch mehrere Schlammlöcher. Mir reichte die Brühe mal bis zum Bauchnabel und dann mal bis zur Brust. Ich glaube, spätestens hier wurde es für kleinere Menschen schwierig. Da musste man einfach aussehen wie eine Sau, entschuldigt den derben Ausspruch, ist aber so. Jetzt war ich endlich in meinem Metier. Es ging noch einmal auf einen kleinen Anstieg mithilfe von Seilen. Irgendwann über eine kleinere Holzwand, die alle Geschicklichkeit und Kraft forderte, und dann kam endlich ein kleiner Teich. Zum Thema Wasser hatte ich erst schon was geschrieben. Ja, auch das Zeug roch komisch. Es galt, 30 Meter zu schwimmen. Sommerlich warm war die Brühe nicht, aber zum Erfrieren hat es auch noch nicht gereicht. Das Schwimmen schien einigen Teilnehmern wirklich schwerzufallen. Und die Weicheier unter den Teilnehmern durften einen anderen Weg nehmen und konnten um den Teich herumlaufen. Ehrlich Leute, dafür habe ich kein Verständnis. Wenn schon, denn schon. Finisher ist der, der alles mitgenommen hat und nicht anders.

Pferde beim Survival Run 2013

Pferde im Ziel (Quelle/PUMA SE)

Danach ging es ins Start/Zielareal, wo es für die Zuschauer noch mal eine ganze Menge zu sehen gab. Viele kleinere und größere Hindernisse warteten auf uns. Hier und da wurde anderen Teilnehmern beim Überwinden der Hindernisse geholfen. Ab und zu merkte ich, dass meine Schuhe langsam den Dienst verweigern wollten, und so hatten sie in diesem Augenblick auch schon ihr Todesurteil unterschrieben. Dazu später aber etwas mehr. Im Zielbereich warteten Marek und ich auf Stefanie, die gerade die 8 Kilometer finishte. Kurz zwei, drei nette Worte, und wir beide machten uns auf die zweite Runde vom Survival Run 2013. Jetzt war die Überraschung weg, und ich freute mich schon auf die zweite Hälfte dieser Runde. Marek (Running Twin) lief etwas flotter weiter, ich blieb beim gemütlichen Lauftempo und ließ die Atmosphäre auf mich wirken.

Survival Run Ziel

Freude im Ziel (Quelle/PUMA SE)

Nachdem ich Euch auf die erste Runde mitgenommen habe, verschone ich die Leserschaft mit detaillierten Einzelheiten der zweiten Runde. Es war jetzt alles übersichtlicher und nicht mehr so viel Betrieb wie in der ersten Runde auf der gesamten Strecke. So gab es nur noch einen kleineren Stau, und dieser war bei der Räuberwand. Nach einer Nettozeit von 1:44:47 h und einer Bruttozeit von 1:52:26 h erreichte ich locker, leicht und glücklich das Ziel vom Survival Run 2013. Dies hat für den 259 Platz auf der 16 Kilometer Strecke bei den Männern gereicht. 694 Männer und 116 Frauen finishten die 16 Kilometer. Ich denke, mit etwas mehr Ernsthaftigkeit und einem anderen Startplatz wäre in der Gesamtplatzierung bei einem Rennen wie dem Survival Run einiges möglich. Aber für mich stand der Spaß ganz klar an erster Stelle.

Dreckige Laufschuhe nach dem Survival Run

Ein weiteres Paar Laufschuhe zog in die ewigen Jagdgründe…

Im Ziel erhielten wir dann unsere Finsiher Medaille und ein alkoholfreies Bier. Und schon war der Survival Run 2013 für mich Geschichte, denn ich durfte mich auf die lange Rückreise nach Senftenberg machen. Aber bevor es soweit war, ging ich mit meinen stinkenden Laufschuhen und Laufsocken in ein Streitgespräch. Jahrelang haben sie gute Dienste geleistet, haben mir manch schweren Weg erleichtert. Aber jetzt und hier wollten oder konnten sie nicht mehr. Deshalb ruhet in Frieden meine lieben Weggefährten. Ich werde immer an Euch denken und an den barbarischen Gestank, den ihr nach dem Survival Run 2013 von Euch gegeben habt. Es war an der Zeit, Euch zu entsorgen und anderen Laufschuhen ab jetzt den Vorrang zu geben.

Fazit zum Lauf

Finisher beim Survival Run

Ich bin im Ziel… (Quelle/PUMA SE)

Mein Fazit zum Survival Run 2013 fällt gemischt aus. Erst mal vielen Dank an den Veranstalter für die großartige Organisation. Bei einem Lauf dieser Art mit einer Teilnehmerzahl von weit über 2000 ist es natürlich nicht ganz so einfach, einen reibungslosen Ablauf zu gewährleisten. Genau dies ist Euch meines Erachtens aber wirklich gelungen. Großartig, was Ihr da mit euren Mitstreitern geschafft habt. Die kleineren Staus an den Hindernissen waren zu verkraften und für mich nicht wirklich störend. Die Hindernisse waren nicht besonders hart oder die Strecke besonders schwer, was auch nicht sein muss. So haben viele Menschen die Möglichkeit, sich zu testen und einen Spaß der besonderen Art zu erleben. Weiterhin wissen wir alle, dass bei solchen Veranstaltungen die Gesundheit der Teilnehmer trotz aller suggerierten Gefahr vorgeht.

Klar, hätte ich mir persönlich Krabbelhindernisse gewünscht, bei denen Stacheldraht gespannt ist oder noch mehr Wassergräben. Aber erstens sind sicherlich viele Sachen rechtlich in Deutschland überhaupt nicht umsetzbar, und zweitens ist dies auch nur meine persönliche Verrücktheit, die gern mal nach größeren Herausforderungen und Extremen sucht. Macht auf alle Fälle weiter so, aber bitte nicht noch mehr Teilnehmer. Hier bin ich der Meinung, dass das Limit erreicht ist.

Bei aller Euphorie und lobenden Worte muss ich dennoch noch eine weitere Überlegung loswerden. Was ist eigentlich mit den Tieren im Serengeti Park? Wie stecken diese die ganze Aufregung um den Lauf weg? Ich könnte mir vorstellen, dass es eine große Belastung für die Tiere ist, auch wenn wir jetzt nicht genau dort vorbeigelaufen sind. Aber das wilde Treiben war ja überall im Park sicherlich zu spüren. Weiterhin interessiert mich unabhängig vom Survival Run, wo es mit dieser Art von Läufen in Deutschland in den nächsten Jahren hingeht. Denn sind wir mal ehrlich, wenn man die Startgebühren für einige Veranstaltungen sieht, kann einem auch schon mal schlecht werden. Jedenfalls geht es mir so. Aber wie überall gilt: Die Nachfrage regelt das Angebot. Ich hoffe einfach, dass eine kleine aber feine Anzahl dieser Art von Läufen über die nächsten Jahre erhalten bleibt und sich entwickelt. Im gleichen Atemzug würde ich mir jedoch wünschen, dass diese Läufe und Veranstaltungen nicht zur reinen Gelddruckmaschine für einzelne Eventagenturen verkommen, die mit der Art von Veranstaltung das große Geld machen wollen. Die gerade ausgeführten Äußerungen richten sich ganz klar nicht gegen den Survival Run Hodenhagen, sondern zeigen einfach meine Überlegungen zu der gesamten Thematik der sogenannten Extremläufe (Ich finde dieses Wort eigentlich ziemlich unpassend…).

Jedenfalls konnte mich das Konzept des Survival Runs 2013 in Hodenhagen im Großen und Ganzen überzeugen. Es war durchdacht, was schon die erste Hälfte der Runde zeigte. Am Anfang weniger Hindernisse, so konnte sich das Lauffeld erst mal verteilen und dann später mehr davon und dennoch ertragbare Staus. Dies ist für mich ein Zeichen, dass sich wirklich Leute Gedanken gemacht haben. Vielleicht bin ich irgendwann mal wieder mit am Start, aber dann, um weiter vorn mitzulaufen und zu schauen, was auf so einer Strecke zeitlich möglich ist. Damit möchte ich das Kapitel zum Survival Run 2013 schließen und mich dem Bloggertreffen und dem Unternehmen Puma zuwenden.

Treffen zwischen PR, Puma und Bloggern

Im Serengeti Park übernachtet

Morgendliche Atmosphäre im Serengeti Park Hodenhagen

Beim Survival Run 2013 bin ich als Laufen total Blogger nicht ganz zufällig gelandet. Ich erhielt die Einladung zum Event von der Stefanie/Yamaoka International Public Relations GmbH. Der Lauf an sich stellte so eine Art Höhepunkt des Wochenendes dar. Denn im Vorfeld galt es, schon oben erwähnte Blogger zu treffen, sich auszutauschen und Neues über Produkte von Puma zu erfahren. Bereits vor dem Lauf erhielten wir unterschiedlichste Laufbekleidung von Puma, wie eine lange Lauftight, eine Laufweste, ein Langarmshirt und und ein Kurzarmshirt, welches ich beim Survival Run 2013 trug. Zu den einzelnen Kleidungsstücken werde ich in den nächsten Tagen einen separaten Artikel verfassen. Dort stelle ich alles genauer vor und werde ausführlich meine Erfahrungen zu den Artikeln kundtun.

Am Freitagabend trafen alle am Treffen teilnehmenden Personen nach und nach im Serengeti Park in Hodenhagen ein. Vielen Dank noch mal an Stefanie, dass sie mich vom Bahnhof abgeholt hat. Danach galt es, die einzelnen Lodges zu beziehen. Wir hatten das Glück, neu errichtete Lodges erstmalig zu beziehen. Die Hütten waren klein, aber fein. Gleich wenige Meter neben den Lodges konnte man Tiere beobachten, in unserem Fall mehrere Strauße, die sich aber nicht wirklich von den Menschen gestört fühlten. Jedenfalls war dies mein Eindruck. Getrennt waren wir nur durch einen kleinen Zaun und einen Wassergraben. Daniel vom Seckle Blog und ich teilten uns eine Hütte. Auch wenn wir uns bisher nicht kannten, so stimmte die Chemie meines Erachtens sofort, Läufer halt untereinander. Und schon ging es nur um das Laufen in all seinen Facetten, und wir fachsimpelten sehr viel. Deshalb noch mal einen riesigen Gruß in Richtung Schweiz an den Daniel. War wirklich sehr nett, Dich kennenzulernen.

Am Abend gab es Abendessen für alle Teilnehmer des Treffens. In einer mehr oder weniger gemütlichen Runde entstanden kleinere Gespräche über das Laufen. Leider habe ich eine Vorstellungsrunde vermisst. Denn ich glaube, es wäre für alle Anwesenden schon interessant gewesen, mit wem man es eigentlich zu tun hat. Ich habe ehrlich den Eindruck, dass in den Unternehmen die wenigsten wirklich wissen, welche Blogs es gibt, und wie aktiv einzelne Blogger sind. Das Abendessen zog sich doch sehr in die Länge, was aber wohl eher am gastronomischen Personal des Restaurants im Serengeti Park lag als an der Organisation des Treffens von Seiten der PR Abteilung. Insgesamt hätte ich mir eine lebhaftere Diskussion gewünscht, aber dies ergab sich nach meinem Eindruck nicht wirklich. Ich denke, für ein nächstes Mal wäre es hilfreich, wenn man so ein Treffen außerhalb eines Abendessens macht, einfach in lockerer Atmosphäre mit vielen kleineren Tischen.

Puma Tempomacher

Puma Tempomacher (Quelle/PUMA SE)

Puma Laufschuh-Schulung und Eindrücke zur FAAS Familie
Puma Schulung

Puma Laufschuh-Schulung (Quelle/PUMA SE)

Nach dem Frühstück gab es am Samstag eine Laufschuh-Schulung für uns Blogger, und es war ein Laufschuhtest geplant. Wir erfuhren einiges über die neuen Laufschuh-Modelle von Puma. Dazu werde ich aber einen gesonderten Artikel schreiben. Die Idee fand ich nicht übel, aber der zeitliche Rahmen war einfach zu knapp und alles zu förmlich. Wir sind ja keine Verkäufer und wollen in der breiten Masse sicherlich auch keine werden. Insgesamt wäre aber zur Thematik viel mehr Zeit besser gewesen. Vor allem hätte mich noch einiges mehr in Sachen Puma und Laufsport interessiert. Da bleiben leider aus meiner Sicht viele Fragen durch die kurz bemessene Zeit auf der Strecke. Vielleicht ist irgendwann mal eine gesonderte Veranstaltung möglich, auf der man das gesamte Engagement von Puma in Sachen Laufsport erfährt, einzelne Laufprodukte vorgestellt bekommt und einen Einblick in die Planung der einzelnen Produkte erhält.

Mit Puma testen

Erwärmung und wir sind noch sauber (Quelle/PUMA SE)

Die Verbindung zwischen dem Treffen und dem Survival Run 2013 war wirklich gut gemeint, aber leider in meinen Augen nicht ganz optimal gelöst, wenn es um einen Informationsaustausch ging. Insgesamt war es ein Randanschnitt von Informationen. Und so war für mich das wirkliche Highlight der Survival Run an sich. Ich würde mir aber wünschen, dass Puma die Idee mit einem Treffen und das Engagement zu Bloggern beibehält. Denn ich bin schon gespannt, was im Bereich Running in den nächsten Jahren bei Puma geschieht, denn in den letzten Jahren habe ich da so viel nicht gehört und gesehen.

Usain Bolt Autogramm

Usain Bolt …

Ein sehr nette Geste war aber wirklich, dass wir teilnehmenden Blogger ein Laufshirt von Puma mit einem Originalautogramm von Usain Bolt erhielten. Dafür wirklich recht herzlichen Dank. Überhaupt waren alle Verantwortlichen, egal ob von der PR Agentur oder direkt von Puma, sehr freundlich und uns gegenüber aufgeschlossen. Dies fand ich gut.

Survival Run und Treffen mit Puma, mein persönlicher Abschluss

Ich merke, dieser Artikel nimmt gerade die Länge eines Buches ein. Also werde ich mal zum Abschluss kommen. Das Survival Run 2013 Wochenende war erlebnisreich; ich habe neue interessante Menschen kennengelernt. Habe eine weitere schöne Laufveranstaltung erlebt und einen kleinen Einblick in die Puma Welt erhalten. Dafür an alle Beteiligten herzlichen Dank. Vieles war wirklich gut und bitte, nehmt meine kritischen Worte als Anregung. Für Weiteres kann man sehr gern jederzeit persönlich zu mir Kontakt aufnehmen. Bis bald mal wieder…

Die Einladung zum Bloggertreffen, die Übernachtung im Serengeti Park und die Teilnahme am Survival Run 2013 erhielt ich von der Yamaoka International Public Relations GmbH und Puma. Dennoch haben die Unternehmen keinen Einfluss auf diesen Artikel genommen. Dieser beinhaltet meine Erfahrungen und Empfindungen vom gesamten Wochenende.

Die gekennzeichneten Fotos wurden von PUMA SE zur Verfügung gestellt und dürfen in keinster Weise weiter verwendet werden.


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8 Kommentare Schreibe einen Kommentar

    • Hallo Daniel,
      vielen Dank. Erstmal werde ich überhaupt was zur Puma-Laufschuhschulung schreiben und dann einige Testberichte. Ich werden Deinen Erfahrungsbericht natürlich auch verfolgen.

      Beste Grüße aus der Lausitz

  1. Klasse Bericht und nochmal Glückwunsch zum absolvierten Lauf! Es ist schon wahnsinn, was du da für einen Lauf absolviert hast… 😉 Und das Wetter dazu hattest du dir ja gewünscht…

    • Vielen Dank Daniela. Der Lauf war jetzt nicht so schlimm, auch Du könntest mit der richtigen Vorbereitung eine Runde bei solcher Veranstaltung schaffen. Ja, das Wetter war genau nach meinen Wünschen 🙂

  2. Hallo Heiko, danke für den schönen und ausführlichen Bericht. Ein aufregendes Wochenende, das ich gern miterlebt hätte. Gerade der persönliche Kontakt zu Puma gefällt mir. So kenne ich es nicht von vielen Marken.

    Ich wusste ja gar nicht, dass so viele bei dieser Veranstaltung gemeldet waren. Ich dachte, dass es eine eher kleine Veranstaltung ist. Sehr beeindruckend.

    • Hallo Nadin,
      hätte Dich auch gern mal beim Survival Run kennengelernt, aber ich denke, das holen wir noch nach. Den persönlichen Kontakt zu Puma fand ich schon gut, und ich denke, darauf sollte auch aufgebaut werden. Hier ist auf alle Fälle noch Potenzial nach oben offen. Gleiches würde ich mir auch noch bei anderen Marken wünschen. Aber wir beide wissen auch, dass es ein schwieriges Feld ist 🙂

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