Rückblick auf das 4. Laufen total Laufcamp in Senftenberg

4. Laufen total Laufcamp in Senftenberg
Noch vor wenigen Tagen war ich am Wuseln und Organisieren für das 4. Laufen total Laufcamp in Senftenberg, und jetzt ist schon wieder alles vorbei und Geschichte. Ist schon irre, in welch schnelllebiger Zeit wir leben. Was bleibt sind die Erinnerungen an drei sportliche und erlebnisreiche Tage mit fantastischen Sportlern aus dem gesamten Bundesgebiet. Es erstaunt und freut mich sehr, wenn ich sehe, woher mittlerweile die Teilnehmer zu meinen Laufcamps anreisen, aus dem Saarland, aus Bochum, aus Dortmund, aus der Gegend um Osnabrück, aus Neubrandenburg, Berlin, Dresden, Potsdam und Thüringen. Es ist schon bemerkenswert und macht mich stolz. Die drei Tage standen wieder ganz im Zeichen des Laufsports und der Kommunikation der Sportler untereinander.

Das Laufen total Laufcamp fand von Freitag, 4. März 2016 bis Sonntag, 6. März 2016 statt. Wenige Tage vor dem Event hatte ich noch eine intensivere Auseinandersetzung mit dem Wettergott, und so bekam Senftenberg erstmal am Anfang der Woche den Winter zu spüren – es gab nämlich Schnee. Aber einen Läufer sollte dies nicht abschrecken, und so blieb ich optimistisch. Belohnt wurde der Optimismus am Freitag und Samstag mit angenehmen Temperaturen und Sonne. Am Sonntag weinte der Himmel etwas, aber positives Denken war angesagt. Er war nur traurig, weil sich das Camp dem Ende neigte.

Das 4. Laufen total Laufcamp im Schnelldurchlauf

Freitag, pünktlich um 16 Uhr, begrüßte ich alle Teilnehmerinnen und Teilnehmer in Senftenberg. Dabei machten wir es uns im Frühstücksraum der Pension Mandy gemütlich, welcher dafür beste Voraussetzungen bot. Nach einigen organisatorischen Informationen und einer Kennenlernrunde ging es schon an den ersten Programmpunkt des Tages: das Trailrunning. Nun ist Senftenberg zugegebenermaßen nicht gerade das Trail-Eldorado, aber einige kleinere und unwegsame Pfade gibt es auch hier. So ging es in Richtung Sedlitz durch den Wald auf manchmal nicht ganz einfach zu laufenden Pfaden. Gerade der nasse und glitschige Untergrund machte dem einen oder anderen Teilnehmer gut zu schaffen. Hierbei konnte ich gleich die Chance nutzen, um einige Kleinigkeiten zu unserer Region und zur Bergbaugeschichte zu erzählen.

Trailrunning

Insgesamt war der Lauf ein gelungener Einstand für alle, und pünktlich zum Sonnenuntergang waren wir wieder in der Pension Mandy zum Abendessen. Dafür hatte ich besondere Leckereien für die Teilnehmer bei der Köchin meines Vertrauens in Auftrag gegeben. Gesund, abwechslungsreich und sportlergerecht trifft es wohl auf dem Punkt, und die zufriedenen Gesichter nach dem Essen sagten alles.

Danach machte ich mich am Abend an die Theorie, um zu erklären, wie ein Trainingsplan erstellt werden kann. Ein komplexes Thema, welches ich natürlich nur anschneiden konnte. Es freute mich sehr, wie einzelne Teilnehmer bei der Sache waren und auch die Diskussion suchten. Wer mich kennt, der weiß, dass ich ein Verfechter dafür bin, dass selbst nachgedacht und nicht alles ungefiltert aufgenommen wird. Irgendwann gegen 22 Uhr ging es dann in die Nachtruhe.

Lauf am Samstag

Der Samstag begrüßte uns freundlich und kühl, und um 9:00 Uhr ging es im Laufschritt zur Laufpraxis. Dafür wählte ich einen besonderen Ort aus, den Aussichtspunkt Reppist. Hier bekamen die Teilnehmer einen kleinen Überblick über die Bergbaugeschichte und den Wandel, den unsere Region vollführt. Nach dem geschichtlichen Exkurs ging es an den sportlichen Teil. Knapp drei Stunden gab es die volle Bedienung im Laufsport: Lauf-ABC, Steigerungsläufe, Fahrtspiel, Berganlauf, Workoutkreisel, Banktraining – ich denke, ein bunter Mix aus Theorie und Praxis.

Training am Samstag

Training

Steigerungsläufe

Laufpraxis

Kein Wunder, dass danach der Hunger groß war. Ein leckerer Salat sowie das Lausitzer Essen Nummero 1 – Pellkartoffeln mit Quark und Leinöl – brachte alle wieder zu viel Kraft. Schließlich hatte auch die zweite Hälfte des Tages einiges zu bieten.

Mittagessen am Samstag

Am Nachmittag ging es in die Gartenstadt Marga, wo der einzige nicht sportliche Teil des gesamten Wochenendes stattfand. Das Wandeln auf den Spuren des Bergbaus und die Besichtigung der typischen Architektur standen hier im Vordergrund. Durchgeführt wurde der Rundgang durch den Ortschronisten – und seines Zeichens mein Vater – Wolfgang Wache. Mit etwas Kultur im Kopf wurde es ab 16 Uhr noch einmal sportlich. Ich rollte die Matten aus und lud zum Krafttraining für Läufer ein. Es war ein kurzer Überblick über einige Übungen, die hilfreich sind, um die Körpermitte zu stärken. Und schon ging es wieder im Laufschritt an den Senftenberger See und an eine Treppe, wo wir das Treppentraining durchführten. Ich glaube, einige der Teilnehmer hatten vor diesem Part riesigen Respekt. Aber letztendlich waren alle dabei und haben gemerkt, Treppe kann anstrengend und abwechslungsreich sein und trotzdem riesigen Spaß machen. Und vor allem ist an einer Treppe ein gesamtheitliches Training möglich. Kurz vor der Dunkelheit erreichte die gesamte Truppe wieder die Pension, um gemeinsam bei einem weiteren leckeren Abendessen den Tag Revue passieren zu lassen.

Abendessen

So verging die Zeit wie im Flug, und der lange Lauf am Sonntag bildete den Abschluss eines aus meiner Sicht gelungenen Wochenendes. Als Laufstrecke wählte ich abwechslungsreich Wege und Pfade entlang der Schwarzen Elster, nach Biehlen, zum Senftenberger See über den Stadthafen und wieder zurück zur Pension. Unterwegs waren mehrere Verpflegungspunkte eingerichtet und für Läufer, die solche Strecke am Stück noch nicht laufen konnten, gab es die Möglichkeit mehrerer Ein-und Ausstiegspunkte. Einige Teilnehmerinnen wuchsen dabei über sich hinaus und liefen unbewusst Streckenlängen, die sie bisher vorher noch nicht geschafft hatten. Nachdem das Wetter zwei Tage trocken geblieben war, empfing uns der erste Teil der Laufstrecke mit Regen. Dementsprechend war die Strecke gerade in der Mitte unwegsam, nass und glatt. Ich denke, allen hat es gefallen, und alle hatten ihren Spaß dabei.

Lauf am Sonntag

Laufen im Regen

Und schon war ein ereignisreiches und schönes Wochenende mit vielen interessanten Menschen zu Ende. Begeistert hat mich als Macher dieses Events der Umstand, dass sich am Freitag fremde Menschen kennengelernt haben und sich am Sonntag teilweise eine Lauffamilie verabschiedete. Genau diese familiäre Atmosphäre ist es, welche ich mit meinen Camps erzielen möchte – Läufer sind eine Familie.

Laufen total Laufcamp – Fazit

Ich möchte mich bei allen 14 Teilnehmern für das großartige Laufwochenende bedanken. Eure Nachfragen, Euer Interesse, Eure Leidenschaft und Eure Freude sind für mich die Bestätigung weiterzumachen und natürlich, um mich auch als Personal Trainer und Laufcoach fachlich weiterzuentwickeln. Ein großer Dank geht an die Familie Vogel der Pension Mandy und deren Mitarbeiter – es war mittlerweile die vierte sehr gute Zusammenarbeit. Alle Campteilnehmer haben sich bei Euch in den Zimmern sehr wohl gefühlt. Ich weiß die Hilfe im Hintergrund, welche ohne viele Worte funktioniert, zu schätzen. Ein weiterer großer Dank geht an meine Frau, welche die gute Seele im Hintergrund war. Egal ob für den Transport der gesamten Verpflegung, den Service, die Läufer von A nach B zu fahren, sogenannte Kleinigkeiten im Hintergrund, die wichtig sind, um das Große zu gestalten. Weiterhin geht mein Dank an die Köchin der außergewöhlichen und wohlschmeckenden Abendessen; alle sind begeistert satt geworden. Dank an meinem Vater für die Führung durch die Gartenstadt Marga am Samstag. Vielen Dank an meinen Laufkumpel Danny für die großartige Unterstützung beim praktischen Teil am Samstag und Sonntag. Und vielen Dank an Herzi und Anett für die Unterstützung am Sonntag, Ihr wart gute Laufbegleiter auf der langen Laufstrecke. Danke auch an Mizuno, REWE Radke Senftenberg und an die Firma Loose für den leckeren Quäse und die Möglichkeiten, einen Fitnesssalat schnell und einfach zuzubereiten. Und natürlich danke an Euch Leser, die Ihr Euch die Zeit genommen habt, den Artikel zu lesen. Ich würde mich freuen, den einen oder anderen bei weiteren Laufen total Laufcamps begrüßen zu dürfen.

Laufen total Laufcamp im März 2016


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Mein Name ist Heiko Wache und ich bin 45 Jahre alt. Ich bin zertifizierter Laufcoach, Personal Trainer und Fitnesstrainer-B. Mein beruflicher Weg gilt dem Sport als Personal Trainer mit dem Spezialgebiet Lauftraining. Weitere Informationen zu meinem Personal Training, der Online-Trainingsbetreuung und zum Laufen und der Fitness im Allgemeinen können sehr gern erfragt werden. Ihr findet mich natürlich auch auf: Facebook, Twitter und Google+.

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